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Handball: Das große Kribbeln

WERNE Wenn's kribbelt, ist Derby. Könnte eine Fußballer-Weisheit sein, trifft in diesem Falle auf die Verbandsliga-Handballerinnen des TV Werne (13:19 Punkte) zu. Am Sonntagabend (24. Januar) sind Spielertrainerin Beate Przybilla und ihr Team bei der Reserve des Königsborner SV zu Gast. Derby halt. Es kribbelt.

von Von Dominik Möller

, 21.02.2008

Beide Mannschaften trennt in der Tabelle nur ein Punkt. Entsprechend klar ist die Marschroute für die Kontrahenten. "Punkten", sagt Przybilla und ergänzt: "Auf jeden Fall." "Punkten", würde auch KSV-Coach Arndt Holtermann sagen, wenn man ihn fragen würde. "Ein Sieg", schiebt Przybilla nach, "ist das Ticket ins Mittelfeld." Der Verlierer würde weiter nahe der Gefahrenzone bleiben. Und das wollen die Wernerinnen nicht. Ganz sicher nicht.

Die Vorfreude auf Werner Seite ist große - allerdings vermutet Przybilla, dass es eine hitzige Partie werden könnte. Hitzig, "weil beide Mannschaften wissen, worum es geht", sagt die 34-jährige Werner Trainerin.

 Außerdem trifft man auf bekannte Gesichter. Oder besser: auf ein bekanntes Geischt. Lena Skaletz stand in der vergangenen Saison noch in den TV-Reihen, jetzt schnürt sie die Schuhe für Königsborn. Wiedersehen also - unter Wettkampfbedingungen. Das Hinspiel konnten die Hornestädterinnen mit 25:19 für sich entscheiden.

Ein Fakt, der Mut macht - und den Wunsch nach Wiederholung schürt. "Wir haben in den letzten Wochen ordentlich gespielt, hatten aber nicht das nötige Glück, um zu punkten", sagt Przybilla. Aber Sonntag, da soll gewonnen werden. Endlich mal wieder.

Przybilla und Jaspert wieder im Team

Und die Vorzeichen sind gut. Torfrau Kim Leder ist wieder voll ins Training eingestiegen, dient dem TV wieder als sicherer Rückhalt. "Sie forciert und unterstützt mit ihren langen, schnellen Pässen unser Tempospiel", sagt Przybilla über Leder. Und auch von Britta Jaspert gibt's gute Neuigkeiten. Sie wird in der kommenden Woche wieder langsam ins Mannschaftstraining einsteigen.

Doch Przybilla weiß auch, dass das Gastspiel in Königsborn beileibe keine Butterfahrt wird. Insbesondere die Königsborner A-Jugendlichen macht die Werner Trainerin als Gefahrenquelle aus. "Die machen Dampf, bringen viel Wind ins Spiel", sagt die Physiotherapeutin. Aber auch vor KSV-Torfrau Karin Sloboda hat Przybilla Respekt. "Die dürfen wir gar nicht erst warm schießen", so Przybilla. Dennoch ist sie guter Dinge: "Wir kämpfen - und nehmen die Punkte mit nach Werne."

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