Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Handball: Holtrups letzte Heimspiel-Gala

WERNE Das Hinspiel gegen Liga-Primus TV Schwitten war für die Handballerinnen des TV Werne die schwärzeste Stunde seit dem Aufstieg in die Verbandsliga. Das 19:43 - ein Debakel. Vor dem Rückspiel am Sonntag (2. März) ist den Wernerinnen ein wenig mulmig. Verständlich.

von Von Dominik Möller

, 28.02.2008

"Schwitten hat uns einfach überrannt", erinnert sich Wernes Spielertrainerin Beate Pryzbilla. Sie erinnert sich nicht gern. Der Stachel sitzt noch immer tief - der Schmerz hingegen ist vergangen. Und vergessen. "Man muss neidlos anerkennen, dass Schwitten eine herausragende Mannschaft ist, die verdient aufsteigen wird" so Przybilla weiter. Sie hat Respekt in der Stimme, wenn sie über die Sauerländerinnen spricht. Das Niveau der Mannschaft von Beate Albrecht beeindrucke sie. "Schwitten hat locker Oberliga-Format", sagt die 34-Jährige.

Entsprechend simpel sind die Werner Ziel für Sonntag (2. März) formuliert. "Wir wollen nicht noch einmal so unter die Räder kommen", sagt die TV-Spielertrainerin. Ordentlich wolle sich ihr Team vor heimischem Publikum verkaufen. Oberste Devise: bloß nicht schlachten lassen. Zwar haben die Schwittenerinnen das "Tor zur Oberliga" schon aufgestoßen - durchgegangen sind sie indes noch nicht. Wenngleich der Aufstieg der Albrecht-Sieben nur noch Formsache sein dürfte.

"Was es besonders schwer für uns macht, ist, dass Schwitten so schwer ausrechenbar ist", so Przybilla. Die Sauerländerinnen seien auf allen Positionen stark besetzt. Ein Auge sollten die Wernerinnen allerdings auf Julia und Kati Wiemann, zwei Rückraum-Keulen des TVS, haben. Wenn das allerdings schon alles wäre, bräuchte es Przybilla & Co. nicht mulmig sein. "An einen Punktgewinn zu denken, wäre vermessen. Wir wollen uns gut verkaufen - und die Niederlage im Rahmen halten", sagt die TV-Spielertrainerin.

Nach dem spiel wird Holtrups Abschied gefeiert

Auch wenn die Aussichten für Sonntagabend nicht wirklich rosig sind - immerhin kann Przybilla aus dem Vollen schöpfen. Das Lazarett leert sich zunehmend. Einzig Britta Jasperts Einsatz ist noch fraglich. Allerdings hat sie unter Woche bereits mittrainiert, wird in den kommenden Wochen also wieder eingreifen. Außerdem ist es das letzte Heimspiel von Nina Holtrup, bevor sie nach Namibia geht. "Allein schon, um ihr einen gebührenden Ausstand zu geben, geben wir alles", verspricht Przybilla. Und nach dem Schlusspfiff wird gefeiert.

Lesen Sie jetzt