Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Handball: HSG bleibt gegen den Letzten locker

SCHWERTE Mit einem locker-flockig herausgespielten 35:24-Erfolg schickte die HSG Schwerte-Westhofen das Verbandsliga-Schlusslicht nach Hause. Das Konzept, mit schnellem Spiel nach vorne die nicht mehr allzu flinken "älteren Herrschaften" zu überlaufen, ging von Beginn an auf.

von Von Michael Dötsch

, 24.02.2008
Handball: HSG bleibt gegen den Letzten locker

Kaum einmal ein Durchkommen gab´s für die Lennestädter Angreifer gegen die Schwerter Abwehr, hier mit Dominik Thäsler (re.) und Niclas Kohl.

HSG Schwerte-Westhofen - HSG Lennestadt-Würdinghausen 35:24 (15:12) - Trotzdem konnte man sich zumindest im ersten Spielabschnitt des Eindrucks nicht wehren, dass die Quass-Schpützlinge den Gegner etwas auf die leichte Schulter nehmen. So kamen die zwar nicht sehr beweglichen, aber doch mitunter wurfgewaltigen Lennestädter zu einigen Toren, die bei konsequenterer Deckungsarbeit nicht gefallen wären.

Und weil auf der anderen Seite längst nicht jeder HSG-Wurf sein Ziel fand, hielte der Tabellenletzte bis zum 10:12 fünf Minuten vor der Pause den Anschluss und war - zumindest ergebnismäßig - zum Seitenwechsel beim 12:15 noch nicht geschlagen. Trotzdem hatte man schon zu diesem Zeitpunkt nie das Gefühl, dass den Schwertern etwas passieren könnte. Dieser Eindruck verstärkte sich mit Wiederanpfiff, denn über 18:13 zogen die Gastgeber bis auf 26:19 davon.

Bei diesem Spielstand räumte Mischa Quass seinen Platz zwischen den Pfosten für Sebastian Emde, der somit auch noch ein Viertelstündchen ran durfte. Immerhin sechs Minuten hielt Emde seinen Kasten sauber, und seine Vorderleute schraubten in dieser Zeit den Vorsprung auf 31:19 - endlich hatte sich die haushohe spielerische Überlegenheit der Hausherren auch in Form einer besseren Trefferquote niedergeschlagen.

Lennestadts Offensivbemühungen der Marke Standhandball wurden mit zunehmender Spielzeit immer unansehnlicher, weil sie gegen die offensivere Deckungsweise der Schwerter Abwehr einfach keine Mittel hatten. So stand unter dem Strich der erwartete Pflichtsieg in einer Größenordnung, wie ihn sich Mischa Quass vorgestellt hatte.

Schwerte-Westhofen: Mischa Quass, Sebastian Emde, Alexandr Denissov (7), Henrik Ciomber (2/1), Jan Sczimarowski (2), Dominik Thäsler (4), Niclas Kohl (4), Sebastian Ablas (4), Damian Cunnett, Timm Höntsch (5), Sven Sieland (2), Jens Klostermann (2), Nils Krefter, Bastian Heinrich (3/2).

Lesen Sie jetzt