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Handball: HSG holt sich den Kreispokalsieg nach Siebenmeterwerfen

SCHWERTE Nur ein einziger sieg in der Vorrunde - dafür aber ungeschlagen. Dieses Ergebnis reichte den Handballerinnen der HSG Schwerte-Westhofen, um sich den Sieg im Kreispokal zu sichern. Allerdings mussten die Schwerterinnen dafür in einem spannenden Siebenmeterwerfen bestehen.

von Von Michael Dötsch

, 03.02.2008
Handball: HSG holt sich den Kreispokalsieg nach Siebenmeterwerfen

Simone Führt und die HSG-Frauen wurden in Iserlohn Kreispokalsieger nach Siebenmeterwerfen.

Nach kuriosem Turnierverlauf sicherten sich die Frauen der HSG Schwerte-Westhofen in der Iserlohner Hemberg-Sporthalle den Kreispokal. "Jeder gegen Jeden" über die Spielzeit von jeweils 30 Minuten hieß es in dem Viererturnier - mit anderen Worten: Jede Mannschaft hatte drei Spiele.

Nur eine ihrer Partien gewannen die als klassenhöchstes Team angetretenen Schwerterinnen. Man kann es aber auch andersherum sehen: Die Schützlinge von Corinna Kunze blieben ungeschlagen und standen nach dem 13:11-Auftaktsieg gegen Gastgeber TuSpa Sümmern sowie den beiden unentschieden gegen den TV Wickede (7:7) und den HTV Sundwig-Westig (5:5) in der Abschlusstabelle punktgleich mit Wickede vorn. Beide hatten 4:2-Zähler auf ihrem Konto.

Patricia Lemke hielt mit ihren Paraden den Pokalsieg fest

So musste ein Siebenmeterwerfen zwischen diesen Teams entscheiden. HSG-Torhüterin Patricia Lemke hielt drei Wickeder Strafwürfe und war damit die Garantin für den Pokalsieg. Auf Schwerter Seite konnten Juliane Lindner und Sandra Banner ihre Siebenmeter zwar nicht im Wickeder Tor unterbringen, doch dank der Tore von Ellena Weißgerber (Kunze: "Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht"), Laureen Jacke und Kathrin Pieper reichte es unterm Strich zum 3:2-Erfolg.

Dass es überhaupt zu diesem Nerven aufreibenden Siebenmeterwerfen kommen musste, lag an der Nachlässigkeit der Schwerter Spielerinnen in den letzten beiden Spielen. Gegen Wickede gab die HSG eine 7:3-Führung aus der Hand und musste sich letztlich ebenso mit einem Punkt begnügen wie gegen Sundwig-Westig, als die Schwerterinnen einen 3:0-Vorsprung.

Über das Wie des Pokalerfolges mochte Trainerin Kunze dann aber nicht mehr viele Worte verlieren. Viel mehr hofft sie, dass dieses Erfolgserlebnis eine Woche nach dem ersten Sieg in der Meisterschaftssaison für weiteren Auftrieb sorgt.

Schwerte-Westhofen : Patricia Lemke, Juliane Lindner (9/4), Kathrin Pieper (8/2), Katja Richter (2), Ellena Weißgerber (6), Melanie Koch, Laureen Jacke, Sandra Bonner, Simone Führt.

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