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Handball: HSG will es im Pokal wie 1860 machen

CASTROP-RAUXEL Zum handballerischen Ebenbild des TSV 1860 München möchte die HSG Rauxel-Schwerin 2 im Viertelfinal-Pokalspiel gegen den HSV Herbede werden. Allerdings nur, was die kämpferische Leistung angeht - das Ergebnis darf gerne anders ausgehen.

von Von Florian Kopshoff

, 28.02.2008

"Die haben sich gegen den großen Favoriten ja auch gut geschlagen", schmunzelte Willi Kückelmann, Vorsitzender der HSG im Vorfeld der Partie, die am Freitag (29. Februar) zur Prime-Time (20.15 Uhr) angepfiffen wird.

Gegner Herbede, Landesliga-Konkurrent des TuS Ickern, rangiert in der Meisterschaft im unteren Bereich der Tabelle - Platz zehn. Am letzten Spieltag schlug der HSV aber den HC Heeren-Werve, vor der Partie noch Spitzenreiter, mit 27:25. Kückelmann: "Die reiten jetzt auf einer Euphoriewelle - das soll am Freitagabend ein Ende haben."

Verstärkung von der ersten Mannschaft

Weil Spieler der ersten Mannschaft von Beginn des Pokalwettbewerbs an für die zweite Garde aufliefen, kann Trainer Dennis Peick auch im Viertelfinale auf Bezirksliga-Akteure zurückgreifen. Kückelmann: "Leute wie Manuel Smeetz oder Marco Schießl könnten dabei sein, um das Team zu unterstützen." Bislang gelang des glänzend: Im Achtelfinale schlugen die Rauxel-Schweriner die Landesligisten vom TuS Ickern. Auch wenn die praktisch mit ihrer zweiten Mannschaft angetreten waren...

Doch eines ist auch dem Vorsitzenden klar: "Wer der Favorit in dieser Begegnung ist, wissen wir genau." Schließlich sei man das klassentiefste verbliebene Team im Wettbewerb. Also müsse man sich so tapfer schlagen wie die "kleinen" Münchner im Viertelfinale des DFB-Pokals - oder etwas tapferer besser gesagt. Denn die verloren durch ein Gegentor in der 120. Minute mit 0:1. Zur Beruhigung: "120 Minuten spielen wir nicht. Zweimal fünf Minuten Verlängerung sind das Maximum. Danach sind wir im Siebenmeter-Schießen", sagt Kückelmann.

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