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Handball: TuS Ickern scheitert vor allem an sich selbst - 23:24

ICKERN Ob es nun Pech war oder Unvermögen, auf jeden Fall scheiterte Handball-Landesligist TuS Ickern bei der unnötigen 23:24 (12:11)-Niederlage gegen den Tabellenführer HC Heeren-Werve in eigener Halle an sich selbst.

von Von Marc Stommer

, 10.02.2008

"Wir sind ganz eindeutig an unserer mangelnden Chancenverwertung gescheitert", stellte auch Trainer Stephan Pade nach Spielschluss fest. "Wir hatten eine Vielzahl klarster Chancen und haben den Sieg quasi verschenkt."

Allein vier Siebenmeter verwarf seine Mannschaft. Viele Bälle, bei denen der Angriff frei durch war, wurden verschossen. "Leider Gottes verlierst du dann hinten raus wieder mit einem Tor. Heute war auf jeden Fall mehr drin", so Pade. Wirklich Pech ist, dass Abstiegs-Konkurrent Schalke doppelt punktete, nur noch Herbede mit Ickern punktgleich ist. Allerdings hat Herbede bisher zwei Spiele weniger ausgetragen, da könnte also auch noch einiges passieren. Der drittletzte - und damit Abstiegsrang - scheint dem TuS am Trikot zu kleben.

Dabei fing es gegen das Spitzenteam aus Kamen-Heeren sehr gut an. 5:2 lag die Pade-Sieben am Anfang in Front. Heeren kam wieder heran, bis zur Pause wechselte Führung ständig. Und auch Anfang des zweiten Spielabschnitts sah es so aus, als könnte Ickern eine faustdicke Überraschung gelingen. Bis zur 38. Minute ging der TuS mit 16:13 in Front.

"Da hatten wir sie fast soweit"

"Da hatten wir sie fast soweit. Wir hatten drei Mal die Chance, nachzulegen und haben drei Mal nicht getroffen. Wir haben den Gegner stark gemacht", trauerte Pade den vergebenen Chancen nach.

Und so nahm das Unglück seinen Lauf: Zwischen der 38. und 54. Minute erwischte der TuS mit 3:10 Toren eine extrem schlechte Phase und Heeren zog auf 23:19 davon. 25 Sekunden vor Schluss kämpfte sich Ickern noch einmal auf 23:24 heran, aber erst zwei Sekunden vor Schluss kamen sie in eigener Hälfte erst wieder in Ballbesitz - zu wenig zum Ausgleich.

Zusätzlicher Wermutstropfen: In den letzten Sekunden forderte der TuS vehement Zeitspiel. Die Schiedsrichter pfiffen nicht. Darüber erregte sich Oliver Schulz nach Spielschluss noch so, dass er wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte sah - mindestens zwei Wochen Pause. "An den Schiris hat?s nicht gelegen", so Pade.

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