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Umfrage mit Überraschung

Legden/Asbeck Zwei Eltern aus Legden sind bereit, ihre Kinder in das Stiftsdorf zur Schule zu schicken. Dies ist die gute Nachricht, die der Umfrage zur Einschulung der Grundschüler zu entnehmen ist. Gravierender ist aber, dass umgekehrt zehn Kinder aus Asbeck und der Bauerschaft Wehr in den nächsten Jahren im Dahliendorf die Schulbank drücken sollen.

05.02.2008

Umfrage mit Überraschung

<p>Nicht alle Asbecker Eltern, die ihre Kinder ab 2009 zur Schule schicken, wollen dies in der Margaretenschule tun. Zehn von ihnen haben in der Umfrage die Absicht bekundet, ihre Sprößlinge in Legden die Schulbank drücken zu lassen. Lüttich-Gür</p>

Dieses Ergebnis führe dann dazu, dass im Schuljahr 2009 in Asbeck nur elf Kinder zur Einschulung kommen würden. In 2010 wären es 16 bis 17, in 2011 25 bis 26, in 2012 13 bis 14 und in 2013 19 bis 20 Kinder. Damit könnten voraussichtlich in drei von fünf Jahren die vorgesehenen Mindestwerte von 18 Schülern nicht erreicht werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde. Das Ende der Asbecker Schule sei damit jedoch keinesfalls besiegelt, so Schulamtsleiter Herbert Lenz. Es gelte nun, die verbleibenden Möglichkeiten abzustecken.

Bis zum 31. Januar hatten alle betroffenen Eltern die Möglichkeit, anonym der Verwaltung mitzuteilen, ob sie ihr Kind voraussichtlich in die Legdener Brigidenschule oder in die Asbecker Margaretenschule einschulen lassen wollen. Die Umfrage habe der Schulausschuss als zusätzliche Absicherung der tatsächlichen Geburtenzahlen in den früheren Einzugsbereichen der Schulen (Legden ohne Wehr für die Brigidenschule und Asbeck mit Wehr für die Margaretenschule) für sinnvoll gehalten.

Erfreulich am Umfrageergebnis sei die ungewöhnlich hohe Rücklaufquote von 80 Prozent der insgesamt angeschriebenen 380 Eltern, deren Kinder zwischen 2009 und 2013 eingeschult werden. In Legden ohne Wehr antworteten 75,7 Prozent der Befragten, in Asbeck mit Wehr waren es 95,8 Prozent, so dass das Umfrageergebnis insgesamt eine hohe Aussagekraft habe.

Fragen klären

Insbesondere bei Bildung einer Verbundschule aus der Brigidenschule und der Margaretenschule mit Standorten in Legden und Asbeck wiesen die Jahrgänge für Asbeck nicht immer die für eine Klassenbildung benötige Zahl von mindestens 18 aus, so dass die Umfrage zeigen sollte, ob eventuell Eltern aus Legden bereit sind, ihr Kind in Asbeck anzumelden. Umgekehrt sollte die Umfrage zeigen, ob davon ausgegangen werden kann, dass auch wirklich alle Kinder aus Asbeck und Wehr in Asbeck zur Anmeldung kommen oder ob aus diesem Bereich Kinder in Legden angemeldet werden und somit die Asbecker Schülerzahlen sich gar noch verschlechtern, heißt es weiter.

Dieser Fall ist nun eingetreten - und die Gemeinde muss gemeinsam mit Planern und Behörden viele offene Fragen klären. kh/pd

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