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"Wir stehen hinter Zwicker"

Heek Wird Bürgermeister Dr. Kai Zwicker der Nachfolger von Landrat Gerd Wiesmann? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs der CDU Heek-Nienborg.

19.02.2008

"Wir stehen hinter Zwicker"

<p>Obwohl das Thema den Empfang prägte, äußerte sich Bürgermeister Dr. Kai Zwicker (r.) nicht zu seinen Ambitionen aufs Landratsamt. Zu Gast (v. l.): Jens Spahn und Dr. Markus Pieper.</p>

Eine Entscheidung fällt nach Angaben des Gemeindeverbandsvorsitzenden Markus Jasper erst am "Super Tuesday der CDU im Kreis Borken", am Dienstag, 1. April. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge werde man Zwicker ziehen lassen, ergänzte Jasper und betonte: "Wir stehen voll dahinter."

Zwicker äußerte sich nicht zu seinen Ambitionen. Stattdessen bemühte er sich um eine positive Bilanz seiner bisherigen Amtszeit. "Die Daten, die wir uns in vielen Jahren erarbeitet haben, sind gut." Er sehe eine "propere und aufstrebende Gemeinde".

hülsta-Schließung

Zur Schließung des hülsta-Werks Heek sagte er: "Es wird uns gelingen, aus dieser Krise etwas Positives zu ziehen. Wir sind breiter aufgestellt als vor zehn Jahren." Zwicker verwies auf die Arbeitslosenquote von nur drei Prozent im Dezember und 3,5 Prozent im Januar. Diejenigen, die bei hülsta ihren Arbeitsplatz verlören, würden in einer Transfergesellschaft aufgefangen. Er sehe "Raum für Hoffnung", weil andere Branchen Nachholbedarf an Fachkräften hätten. Was den Standort im Gewerbegebiet A 31 angehe, sei er "zuversichtlich, dass wir ihn - in welcher Form auch immer - erhalten können". Die Inhaber hätten Unterstützung signalisiert. Zwicker: "hülsta ist kein Nokia."

CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Probst versicherte: "Wir denken gar nicht daran, Zuschüsse für die Vereine zu kürzen." Ziel der Arbeit werde es sein, den Haushalt schuldenfrei zu halten und ein wirtschaftsfreundliches Klima zu erhalten.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Spahn zielte ebenfalls auf verbesserte Arbeitslosenzahlen ab, die im Bund von über fünf Millionen auf 3,5 Millionen zurückgegangen seien. "Ab und zu jenseits des Jammerns mal zu schauen, was erreicht worden ist, wäre ganz gut für das eigene Selbstbewusstsein, nicht nur in Heek", sagte er.

Dr. Markus Pieper, Europa-Abgeordneter der CDU, warb für den europäischen Gedanken. Auch wirtschaftlich biete Europa "eigentlich das klassische Entbürokratisierungsprogramm". Statt 27 Maschinenbaurichtlinien gebe es nur noch eine, und davon profitiere namentlich der deutsche Export.

Pieper kündigt Hilfe an

Für den Fall, dass es bei der Auffanggesellschaft für die hülsta-Beschäftigten Probleme gebe, signalisierte Pieper Unterstützung. "Die Mittel dafür kommen zum Teil aus EU-Sozialfonds. Wenn sich da Landesminister quer stellen, biete ich meine Hilfe an."

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