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Wohnen "Up`n Hoff"

Heek Als "rege" und "ernsthaft" bezeichnet Erich Münstermann, Leiter der Zentralrendantur in Ahaus, das Interesse an der alten Vikarie und den zehn unbebauten Grundstücken rund um das altehrwürdige Gebäude im Bereich "Up`n Hoff". Am Sonntag war der Startschuss für den Verkauf der Flächen gefallen - in der Kirche.

12.02.2008

Wohnen "Up`n Hoff"

Erneut im Blickpunkt: die alte Vikarie.

Die Veräußerung der kirchlichen Flächen im Zentrum Heeks seien "kein Geschäft wie jedes andere", betont Münstermann - nicht nur mit Verweis auf die populäre Lage und lange Geschichte. "Nur mit dem Erlös kann die Gemeinde ihren lange gehegten Traum vom Kreuzzentrum erfüllen", so Münstermann: einem Pfarrheim mit Gruppenräumen und Saal, das das Ensemble aus Kirche, Altenwohn- und Behindertenheim, betreutem Wohnen und Pastorat auf dem Kirchplatz komplettieren soll.

"Die Idee dazu ist noch älter, aber seit sieben Jahren arbeiten wir bereits konkret an der Umsetzung", blickt der Heeker zurück. Jetzt rücke die Realisierung endlich in greifbare Nähe: "Wir erwarten die Baugenehmigung." Sollte der Kreis Borken grünes Licht geben, könnten die Bagger schon nach den Sommerferien anrollen - vorausgesetzt, der Verkauf der im Bereich Up`n Hoff läuft so glatt, wie es sich die Gemeinde wünscht - eine Hoffnung, die das "rege Interesse", das Münstermann seit Sonntag registriert hat, nährt.

Nicht nur die Kirchengemeinde, sondern auch die politische Gemeinde Heek verfolgt die kommenden Verhandlungen gespannt. Denn sie finanziert die Erschließung des außergewöhnlichen Baugebietes (Münsterland Zeitung berichtete). Bei einem städtebaulichen Wettbewerb hatte sich zuvor der Planentwurf des Büros farwick+grote durchgesetzt. Die von den Ahausern Architekten für unterschiedlichste Bedürfnisse - von der Singlewohnung bis zum Familienheim - gestalteten zehn Grundstücke messen zwischen 216 und 579 Quadratmetern.

Aus dem Rahmen fällt das zentrale Grundstück mit 981 Quadratmetern - und der 120 Jahre alten Vikarie, die erhalten werden muss. "Seit 1975 hat dort kein Geistlicher mehr gelebt", so Münstermann, und seit zwei Jahren stehe sie leer: "Das ist `was für Liebhaber." sy-

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