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Musik verbindet (nicht nur) Familien

DAVENSBERG Dass Musik verbindet, ist eine gern zitiertes geflügeltes Wort. Dass dies wirklich zutrifft, konnte man am Sonntag in der Gaststätte Börger-Elvering erleben. Und zwar auf eindrucksvolle Weise.

von Von NIcole Klein-Weiland

, 18.02.2008
Musik verbindet (nicht nur) Familien

Mit seinen Schülern Lisa Wandzioch, Christoph Grundel und Linus Wandzioch (v.l.) bot Akkordeonlehrer Ruslan Maximovsik (l.) eine "Dascha".

In einem Kaffeekonzert der Musikschule machten deren Schüler deutlich, dass sich die Freude am Musizieren durch alle Altersklassen zieht und offenbar auch ein familiär bindendes Element darstellt.

Gute Laune aus Klaviertönen

So ließ sich die junge Violoncellistin Rahel Schmitt von ihrem Vater am Klavier begleiten, die Geschwister Marie-Sophie und Johannes Westbrock zauberten "Gute Laune" aus Klaviertönen und Katharina und Johannes Bautz boten im Zusammenspiel von Violine und Klavier ein "Gondellied".

Doch neben diesem einenden Aspekt konnte das gut besuchte Kaffeekonzert durchaus auch mit Gegensätzen aufwarten. Es passiert schließlich nicht oft, dass man Töne von klassischen Komponisten und die einer Punk-Rock-Band in ein und demselben Konzert hört. Dies zeigt allerdings deutlich das beachtliche musikalische Spektrum, in dem sich junge Instrumentalisten bewegen.

Souveränes Spiel beeindruckte Publikum

Im Verlauf des Konzerts boten große und kleine Musikschüler mit solistischen Vorträgen, Kammermusikbesetzungen von Duo bis Quartett und als Ensembles unterhaltsame Klangerlebnisse. Dabei zeigte es sich, das selbst junge Musikschüler schon beachtliche Lernerfolge vorweisen können. So beeindruckten Judith Heinen, Greta Arends und Nadine Wiens mit souveränem Spiel auf dem Akkordeon. "Noch mehr" forderte ein Kind aus dem Publikum, nachdem das Saxophonquartett das erste Stück gespielt hatte. "Ja, noch mehr" bestätigte Lehrer Thorsten Floth und ließ mit seinen Schülern unter anderem "Someone to watch over me" von Gershwin folgen.

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