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Runter vom Gas

HERBERN Ruhiger schlafen können demnächst die Anwohner der Ascheberger Straße an der Ortsausfahrt nach Ascheberg. Einstimmig beschloss der Bauausschuss am Dienstag, beim Landesbetrieb Straßenbau eine Geschwindigkeitsbegrenzung für die L 844 auf 70 km/h von der Autobahnbrücke bis zum Ortsschild "Herbern" zu beantragen.

von Von Wolfgang Gumprich

, 28.02.2008
Runter vom Gas

<p>Bis zu diesem Ortseingangsschild an der L 844 sind 100 km/h erlaubt, Aschebergs Politiker wollen nun die Geschwindigkeit bereits von der Autobahnbrücke auf 70 km/h drosseln. Gumprich</p>

Außerdem sollen Gelder für einen Fußweg vom Ortsausgang bis zum Abzweig Aruper Feld im nächsten Etat bereitgestellt werden. Damit ging der Ausschuss noch über den ursprünglichen Antrag der UWG hinaus, die lediglich eine Geschwindigkeitsbegrenzung vor der Ortseinfahrt gefordert hatte.

Geschwindigkeitsbegrenzung

Ausschussvorsitzender Ludger Wobbe (CDU) wies darauf hin, dass Landrat Konrad Püning in einem Schreiben im Januar eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der L 844 wegen "unauffälligem Unfallgeschehen" abgelehnt hatte. "Wehret den Anfängen" kommentierte Hubertus Scherer (SPD) und regte an, beim Landrat immer wieder dieses Thema anzusprechen.

Anlage des Radwegs

Schwieriger scheint die Anlage des Radweges zu werden, darauf wies Fachbereichsleiter Klaus van Roje hin. Die geplante Streckenführung Ascheberg-Herbern sieht ihn - in Richtung Ascheberg gesehen - auf der linken Seite der L 844, der diskutierte Vorschlag bezöge sich aber auf die andere Seite. Hier müssten ein Graben überwunden und Grundstücksverhandlungen geführt werden.

Forderung nach Konzept

Franz-Josef Schulze Zumkley (CDU) hielt die Lage links oder rechts der Straße für unerheblich, er forderte ein vernünftiges Konzept bis zur Autobahnbrücke. Im Radwegeprogramm stehe der Radweg an neunter Stelle, und so regte Klaus van Roje an, über eine Vorfinanzierung nachzudenken. Ludger Wobbe meinte, die Verwaltung solle nach andere "Finanzierungstöpfen" für den Radweg sehen.

Nachgesehen hat Polizist Scherer bei einer Ortsbesichtigung in Herbern; dabei entdeckte er einen Punkt auf der Ascheberger Straße, von man aus "wunderbar mit dem Laser arbeiten" könne...