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Viele ehrenamtliche Helfer auf dem Recyclinghof

HERBERN Zum Umschlagplatz für neueste Nachrichten, Meinungen und - im weitesten Sinne - Müll erwacht der Herberner Recyclinghof an jedem Samstag. Schon fast eine Stunde vor seiner eigentlichen Öffnung schließt der verantwortliche ehrenamtliche Leiter Heinz Vertgewall kurz nach 9 Uhr die Tore auf. Wenig später treffen die ehrenamtlichen Helfer ein.

von Von Heinz Rogge und Wolfgang Gumprich

, 05.02.2008

An diesem Morgen werden sie von der SPD gestellt. Auch die CDU, die UWG, der SVH, KAB, landwirtschaftlicher Ortsverein, die Jacobi-Bruderschaft, die Siedlergemeinschaften Siepen und Benedikt, Bürger-, Horner und Nordicker Schützen, der Heimatverein sowie der MSC helfen ehrenamtlich mit.Gedränge auf dem Platz An diesem Wochenende, als wir den Recyclinghof besuchen, regnet es in Strömen, die Helfer graben sich in ihre Jacken ein, als auch schon die ersten Autos eintreffen und es eng wird auf dem Platz. Die meisten "Kunden" wissen Bescheid, wo sie Bauschutt, Pappe, Holz oder Elektroschrott abladen müssen. Bei Bedarf werden sie zu den betreffenden Containern gelotst. "Unsere Helfer führen Aufsicht und helfen gerne, sind allerdings nicht zum Ausladen verpflichtet," sagt Birgit Rebsch von der Abteilung Umweltschutz/Abfallwirschaft der Gemeinde. Und sie weist darauf hin, dass die ehrenamtlichen Helfer die Annahme verweigern können, wenn die Muldenkapazitäten ausgeschöpft sind.Direktes Recycling - Ersatzteile gesucht Und natürlich gibt es auch den "kurzen Weg des Recycling": Bürger kommen vorbei auf der Suche nach einem passenden Stück Eisen oder einem Kabel. Aber auch Holz, das sich für den Kamin eignet, wird gerne mitgenommen. Ärgerlich findet es Birgit Rebsch, wenn - wie jüngst geschehen - vor dem Recyclinghof Tapetenreste abgestellt werden: "Dann gibt es eine Strafanzeige." Denn die gehören in den Restmüll oder in Müllsäcke.

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