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HSG: Der positive Eindruck bleibt

SCHWERTE Auch wenn die leider wieder nur spärliche Kulisse auf der Tribüne eher Gegenteiliges erwarten ließ: Es war ein richtiger Pokal-Krimi, der sich da am frühen Sonntagabend auf dem Parkett der FBG-Halle abspielte. Leider ohne das ersehnte Happy-End für die HSG Schwerte-Westhofen.

von Von Michael Dötsch

, 04.02.2008

Dabei hatten die Schwerter Verbandsliga-Handballer das Tor zur dritten Runde auf westdeutscher Ebene weit mehr als nur einen Spalt breit aufgestoßen.

Aber dann kam doch noch das Aus - in einer Art und Weise, die Spielertrainer Mischa Quass auch am Montag noch mächtig wurmte. Der klassenhöhere Gegner aus Hamm, der tags zuvor noch ein Nachholspiel in der Oberliga absolviert hatte, nutzte die Schwerter Nachlässigkeiten eiskalt aus. Die Folge: Die HSG verspielte eine scheinbar sichere 24:20-Führung gegen einen Gegner, der zuvor nicht gerade wie ein Oberliga-Tabellenvierter aufgespielt hatte.

Die Leistung der HSG soll diese Einschätzung nicht schmälern. So hatte Quass - ohnehin ein Freund des positiven Denkens - kein Problem, Aspekte aus dem Pokalspiel herauszupicken, die Mut machen für die nächsten Spiele. "Es bleibt ein positiver Eindruck", bestätigt Quass, der vor allem mit der Abwehrleistung seiner Schützlinge zufrieden sein durfte. Und nicht zuletzt hatte er selbst ein paar richtig gute Szenen zwischen den Pfosten.

"Wenn man einen Lauf hat, gewinnt man..."

Wenn da nur nicht die bitteren Schlussminuten gewesen wären. "Das spiegelt so ein bisschen unsere Situation wider. Wenn man einen Lauf hat, gewinnt man solche Spiele. Aber wir haben leider einen solchen Lauf zurzeit nicht", bedauert der Trainer.

Zu bedauern ist auch Sebastian Lingstädt, für den das Pokalspiel schon nach etwa zehn Minuten nach einer ebenso harten wie ungeschickten Attacke eines Hammer Abwehrspielers zu Ende war. "Doppelter Nasenbeinbruch" lautete die Diagnose für den Rückraumspieler nach einer Untersuchung im Krankenhaus am Sonntagabend. Lingstädt wird der HSG mehrere Wochen fehlen.

 

Eine weitere Personalie betrifft die nächste Saison. Ob Nils Krefter , vor der Saison aus Schüren gewechselter Linksaußen, auch in der Spielzeit 2008/09 für die HSG spielen wird, ist laut Mischa Quass nach wie vor offen.

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