Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

HSG-Reserve: 33:20 - Prädikat "wertvoll"

SCHWERTE Kollektive Erleichterung war das allgemeine Gefühl bei den Handballern der HSG Schwerte-Westhofen am Sonntagabend. Das gilt nicht nur für die erste Mannschaft der HSG, die mit dem ungefährdeten 29:23-Erfolg über den Tabellennachbarn TuS Hattingen ihre Durststrecke beendete, sondern erst für die "Zweite".

von Von Michael Dötsch

, 11.02.2008
HSG-Reserve: 33:20 - Prädikat "wertvoll"

Tobias Naumann ist eines der Talente, das mit jugendlichem Schwung die zweite Mannschaft der HSG Schwerte-Westhofen bereichert.

Deren überraschend deutlicher 33:20-Triumph über die mitgefährdete SG Kierspe/Meinerzhagen darf man getrost mit dem Prädikat "wertvoll" versehen.

"Eine Niederlage in diesem Spiel wäre zwar noch nicht das Aus gewesen. Aber man macht sich ja so seine Gedanken, wie es laufen könnte. Und da waren die beiden Punkte schon eingeplant", gibt Trainer Martin Leupold Einblicke in seine "Hochrechnungen" zum Klassenerhalt.

Dass die "Zweite" nicht in die Kreisliga abrutscht, ist aus Gesamtsicht der HSG von großer Bedeutung. Denn diese Spielklasse scheint genau richtig für die jungen Spieler, die aus der A-Jugend aufrücken und sich im "Auffangbecken 2. Mannschaft" die ersten Hörner im Seniorenbereich abstoßen können.

Zwei Männer sorgen für eine erhebliche Qualitätsaufwertung

Zudem stehen ja mit Dominik Thäsler und Stefan Krause zumindest zwei gestandene Spieler parat, die in der nächsten Saison für eine erhebliche Qualitätsaufwertung des Kaders stehen werden. An ihrer Seite sollen sich die Talente weiterentwickeln. "Genau das ist der Weg, den wir mit der zweiten Mannschaft gehen wollen", sagt Leupold.

Nach dem mit "Vollgas-Handball" herausgespielten Kantersieg ließen die Spieler den Jubelkreis in einer Intensität rotieren, als sei der Klassenerhalt schon unter Dach und Fach. So weit ist es natürlich noch nicht, doch immerhin haben die Leupold-Schützlinge den vorletzten Tabellenplatz verlassen.

Wahrscheinlich bleibt man schon als Drittletzter drin, aber ganz sicher ist das wegen einer Abstiegsregelung voller Eventualitäten nicht. "Wir wollen am Ende Elfter werden, um ganz auf Nummer sicher zu gehen", sagt Leupold - mit der Leistung des Sonntagnachmittags sollte das kein Problem sein.

Lesen Sie jetzt