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HSG Schwerte-Westhofen hat ein Ziel: Die Oberliga

SCHWERTE Die Verbandsliga-Handballer der HSG Schwerte-Westhofen bleiben in der Saison 2007/08 hinter den eigenen Erwartungen zurück. Daran ändert auch der 35:24-Erfolg gegen den Tabellenletzten aus Lennestadt nichts. Trotzdem richten sich die Blicke bei der HSG nach oben. Sagt jedenfalls Stefan König. Michael Dötsch sprach mit dem Sportlichen Leiter.

von Von Michael Dötsch

, 25.02.2008

Stefan, wohin soll die Reise der HSG gehen?König: Mittelfristiges Ziel bleibt der Aufstieg in die Oberliga. Das ist auch mit den beiden Stammvereinen und den Sponsoren so abgestimmt. Um dieses Ziel zu realisieren müssen aber viele Dinge zusammenpassen. Das fängt beim Mannschaftsgefüge an und hört beim Sponsoring auf.

Wie ist denn das Abschneiden in der aktuellen Saison zu bewerten?König: Ich bleibe dabei: Wenn die Mannschaft ihr Potenzial abrufen würde, gehört sie in den oberen Bereich. Aber wir stehen im unteren Mittelfeld. Selbst wenn die Mannschaft noch zwei, drei Plätze klettert, muss man klar sagen, dass wir unsere Ziele in dieser Saison nicht erreichen werden.

Warum ist das so?König: Gute Frage. Aber das werden wir mit ein bisschen Abstand nach der Saison analysieren. Klar ist, dass wir einige Spiele verloren haben, die wir nie und nimmer hätten verlieren dürfen. So etwas führt dann dazu, dass das Selbstvertrauen schwindet und die Jungs mit Fragezeichen im Gesicht spielen.

"Wir suchen noch einen Rückraumspieler"

Wie sieht es denn für die nächste Saison aus?König: Die Planungen sind zu 90 Prozent abgeschlossen. Es steht nur noch eine Position zur Debatte: Wir suchen noch einen Rückraumspieler. Aber da muss man gucken, wer frei ist und ob er uns weiterhilft.

Namen kann man da noch nicht nennen?König: Nein. Außerdem war Timm Höntsch in der Form der letzten Saison einer der besten Halblinken und Jan Sczimarowski wird seinen Weg machen.

Spielt Bastian Heinrich in den Planungen noch eine Rolle?König: Es kann sein, dass ihn sein beruflicher Werdegang ab November wieder hier in die Nähe führt. Aber das ist völlig offen.

"Es kommt definitiv kein neuer Torwart"

Und wie sieht es auf der Torwartposition aus, nachdem Mischa Quass sich auf den Trainerjob konzentrieren will?König: Es wird definitiv kein neuer Torwart kommen. Sebastian Emde und Matthias Zankl genießen unser volles Vertrauen, eine gute Saison zu spielen.

Wie beurteilst Du die Lage der zweiten Mannschaft?König : Sie haben am Wochenende einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt geschafft. Ich bin der Meinung, dass sie es aus eigener Kraft schaffen werden. Und wenn nicht, haben wir durch das Verletzungspech einiger Spieler der ersten Mannschaft genug Möglichkeiten unter die Arme zu greifen.

Da ist von Sebastian Lingstädt und Nico Paukstadt die Rede.König: Leider zählt nun auch noch Dominik Thäsler dazu. Auch wenn es am Sonntag zunächst nicht so aussah und er weitergespielt hat: Auch Dominik hat sich leider die Nase gebrochen.

 

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