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Ickern kassiert 40 Tore - "Ein Rückfall in die Steinzeit"

ICKERN Eine 28:40 (16:20)-Niederlage kassierten die Landesliga-Handballer des TuS Ickern beim TV Beckum. Die Torflut der Gastgeber brach jedoch erst in der Schlussphase über die Pade-Sieben herein. Trotzdem brachte das den Trainer in Rage. Er sprach von einem Rückfall in die Steinzeit.

von Von Jörg Laumann

, 17.02.2008
Ickern kassiert 40 Tore - "Ein Rückfall in die Steinzeit"

Kilian Esser (r.) und sein Team mussten 40 Gegentore schlucken. Das passierte dem TuS Ickern auch nicht alle Tage...

Lange Zeit konnten die Ickerner (12.) das Spiel bei den heimstarken Beckumern (6.) ausgeglichen gestalten. 14:14 stand es zur Mitte des ersten Spielabschnitts, davor hatte der TuS sogar einige Male in Führung gelegen.

Auch nachdem die Seiten mit einem 16:20 aus Sicht der Ickerner gewechselt worden waren, konnten die Schützlinge von Trainer Stephan Pade noch mithalten. Mit 19:22 hielten die TuS-Handballer den Rückstand auch in der 40. Minute in Grenzen.

In der Folgezeit lief beim TuS jedoch nichts mehr zusammen. Die Beckumer zogen zunächst auf 19:26 davon. "Danach brachen bei und alle Dämme", ärgerte sich Pade. 14 Gegentreffer in der Schlussphase sprechen eine mehr als deutliche Sprache.

Dem Ickerner Coach gefiel über die gesamte Spieldistanz die Leistung seiner Abwehr in keinster Weise. Auch die Tatsache, dass er in der Defensive auf den nach seiner Roten Karte für zwei Spiele gesperrten Oliver Schulz und den erkrankten Florian Vogel verzichten musste, wollte Pade nicht als Ausrede gelten lassen.

Sieben Tore in Überzahl kassiert

"Vom Abwehrverhalten her war das ein Rückfall in die Steinzeit", lautete das vernichtende Urteil des TuS-Trainers. Nicht nur die fehlende Abstimmung im Defensivverbund, sondern vor allem auch die mangelnde Laufbereitschaft brachte Pade auf die Palme. "Die Beckumer haben sieben Tore aus Situationen erzielt, in denen sie in Unterzahl waren", so der Trainer. "So etwas darf einfach nicht passieren."

Vor dem nächsten Spieltag, an dem der TuS den Tabellenvierten HSCE Recklinghausen empfängt und dabei weiter ohne den gesperrten Abwehrchef Schulz auskommen muss, ist die Marschroute klar vorgegeben: "Wir werden Abwehrarbeit trainieren", sagte Pade, der wegen beruflicher Verpflichtung unter der Woche an seinen "Co" Ralf Utech übergibt.

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