IG Metall fordert den Einstieg des Staates bei Thyssenkrupp

Thyssenkrupp

Angesichts der Corona-Krise fordert die IG Metall eine staatliche Beteiligung bei Thyssenkrupp. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat sich zu einem möglichen Einstieg geäußert.

Essen

06.10.2020, 13:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
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. © picture alliance/dpa

Die IG Metall fordert dringend den Einstieg des Staates beim größten deutschen Stahlhersteller Thyssenkrupp. Die Stahlsparte des Konzerns könne ihr Überleben in der Corona-Krise nicht allein sichern, sagte IG Metall-Vorstandsmitglied, Jürgen Kerner, am Dienstag in Essen.

„Der Staat muss einsteigen“, forderte Kerner. Und zwar jetzt und „nicht irgendwann“. Kerner ist auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Thyssenkrupp-Konzerns.

Einstieg des Staates liege auf der Hand

Eine Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen an der Stahlsparte des kriselnden Revierkonzerns „liegt auf der Hand“, sagte Kerner und verwies auf die Beteiligung des Landes Niedersachsen am zweiten großen deutschen Stahlhersteller Salzgitter.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte zuvor gesagt, staatliche Beteiligungen an Thyssenkrupp stünden „derzeit nicht auf der Tagesordnung“.

dpa

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