"Jazzahead" feiert Rekorde im Jubiläumsjahr

Mehr Firmen und Besucher

Der Umzug in die neuen Messehallen hat der Bremer „Jazzahead“ nur gut getan: Die Wege innerhalb des Konzertbereichs und zu den Auftritten im benachbarten Veranstaltungssaal des Schlachthofs sind nun deutlich kürzer. Heißt: Noch mehr Festival- Charakter für die Besucher des weltweit größten Branchentreffen für Jazz-Musik.

Bremen

, 28.04.2015, 18:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zum zehnjährigen Jubiläum kamen am Wochenende 929 ausstellende Firmen und 3010 Fachbesucher aus 55 Ländern – eine Steigerung um gut 30 Prozent. „Die Jazzahead wird sich als Business-Plattform weiter klar nach vorne entwickeln“, kündigte Messe-Chef Hans Peter Schneider deshalb an.

Auch Aussteller aus Westfalen

Die Aussteller kamen aus aller Welt: aus Korea, aus Israel, aus den USA oder aus Spanien. Aber auch aus Westfalen: Christine Stephan aus Münster, Herausgeberin der Zeitschrift „Jazzthetik“, präsentierte die druckfrische neue Ausgabe. Die Internet-Plattform „nrwjazz.net“ aus Gelsenkirchen stellte ihre aktuelle Crowdfunding-Kampagne zur Weiterentwicklung der Seite vor.

Einen eigenen Stand hatten auch das Paderborner Label „Ozella Music“ sowie das Münsterland-Festival. „Den hat einer unserer Gönner bezahlt“, freute sich die Kulturkoordinatorin des Kreises Coesfeld, Christine Sörries, als künstlerische Leiterin darüber, dass sie erstmalig auf der Jazzahead „Netzwerk-Arbeit“ für ihr Kulturangebot betreiben konnte, das in diesem Jahr Kultur und vor allem Jazz aus den Benelux-Ländern berücksichtigt.

Französischer Jazz im Fokus

Auch die 110 Konzerte der „Jazzahead“ und der Clubnacht in der ganzen Stadt Bremen verzeichneten mehr Publikum als im Vorjahr: Rund 16.000 Besucher kamen während des Festivals. Während in diesem Jahr bei der Jazzahead der französische Jazz im Fokus stand und dabei insbesondere der Shooting-Star Vincent Peirani (Akkordeon), wird 2016 mit der Schweiz ein kleines Land in Bremen zu Gast sein, das sich durch eine umso vielseitigere Jazz-Szene auszeichnet.

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