Jetzt kommen die Kombi-Monster

Erst im Comic, dann im Film trafen zwei etablierte Monster-Ikonen aufeinander. "Aliens vs. Predator" ließ die Kreaturen aus dem All in einer Eispyramide antreten. Bei "Alien vs. Predator 2" wird die Verschmelzung auch körperlich: Auftritt eines Zwitterwesens, eines "Predaliens".

von Von Kai-Uwe Brinkmann

, 02.01.2008, 15:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jetzt kommen die Kombi-Monster

Nicht gerade ein Sympathieträger: Der "Predator" aus dem neuen Horror-Film.

Vom Predator hat es die Krebsscheren am Kiefer und das Dreadlock-Medusenhaupt. Darunter der schimmernde Eierkopf des Gigerschen Aliens.

Duell auf der Erde

Schauplatz des von Colin und Greg Strause inszenierten Duells ist die Erde. Ein Raumschiff legt eine Bruchlandung hin. An Bord war ein Predator, der biologische Feldstudien mit Alien-Embryonen betrieb. Jetzt ist er tot und seine Versuchskaninchen tummeln sich im Wald. Vom Predator-Planeten kommt die Ein-Mann-Feuerwehr zur Schadensbegrenzung: Nach dem Motto "Viel Feind - viel Ehr" will ein Kämpfer mit der Brut abrechnen. Mit seiner Wärmesucher-Optik durchforstet er den Wald. Obdachlose und Jäger tragen schon Eier der ekelhaften Springkrabben im Leib. In der Kleinstadt wundert man sich über eine rätselhafte Todesserie. Mit abstrusen Volten und Klimmzügen stemmt sich der Streifen auf Höhe eines Katastrophendramas. Stromausfall, Panik-Tamtam, Evakuierung, Anrücken der Nationalgarde. Für das große Szenario hat das Budget allerdings nicht gereicht.

Aliens an der Macht

Aliens übernehmen das Krankenhaus. Auf dem Dach steht ein Helicopter zur Flucht. Vage schimmert ein Zombie-Motiv von Romero durch, eine Belagerung kann man als Echo von Carpenters "Assault" sehen. - Muss man aber nicht. Eigentlich werden nur Module des Monsterhorroraction-Genres verbaut, Flucht, Kampf, Grusel durchgehechelt. Da gäbe es viele Möglichkeiten. Wie wär's mit "Predalien vs. Zombgremlins"?