Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Jugendsport: "Wir müssen zeigen, dass wir da sind"

LÜNEN Am Freitag (29. Februar) lädt die Sportjugend Lünen zum Jugendtag in den ehemaligen Chaplin-Club ein. RN-Mitarbeiter Marco Winkler sprach mit dem Vorsitzenden Günter Langkau über die Situation, die Chancen und die Probleme in der Lüner Jugendarbeit.

von Von Marco Winkler

, 28.02.2008
Jugendsport: "Wir müssen zeigen, dass wir da sind"

Günter Langkau wünscht sich mehr Beteiligung der Jugendlichen im heimischen Sport.

Mit welchen Gefühlen blicken Sie dem heutigen Tag entgegen?Günter Langkau: Ich bin froh, dass wir aufgrund meiner Werbung zumindest 35 Vereinsvertreter begrüßen dürfen. Gegenüber der Versammlung im letzten Jahr, als 16 anwesend waren, ist das eine große Steigerung.

Worin sehen Sie die Gründe für das geringe Interesse?Langkau:Die Vereine haben derzeit viel mit sich selbst zu tun, da haben einige keine Zeit für diese Sitzung. Außerdem ist bei einigen Klubs möglicherweise der Informationsfluss nicht so gegeben, dass jemand geschickt wird.

"Dreimal per E-Mail Werbung gemacht"

Sie haben versucht, die Veranstaltung interessanter zu gestalten...Langkau: Ja, wir veranstalten im Anschluss an die Sitzung eine Disko. Dies soll mehr Jugendliche bewegen. Ich habe zudem dreimal per E-Mail Werbung gemacht, weil ich diese Sitzung für sehr wichtig halte.

Warum ist sie das denn?Langkau:Wir müssen unbedingt zeigen, dass wir da sind. Die Politik muss sehen, das wir uns präsentieren. Ich denke zum Beispiel an die Ratssitzung, als der Beschluss zum Zentralbad gefallen ist. Damals waren 300 Schwimmer da. Das ist viel zu wenig. Schließlich betraf die Entscheidung 3500 Schwimmer. Eigentlich hätten alle anwesend sein müssen.

"Skifreizeit mussten wir absagen"

Wie bewerten Sie generell die Jugendarbeit in Lünen?Langkau: Mir fehlt die Beteiligung der Jugendlichen an einigen Veranstaltungen. Zum Inliner-Tag hatten wir zum Beispiel nur magere sieben Meldungen. Auch eine Skifreizeit, die traumhafte Bedingungen zu guten Preisen beinhaltete, mussten wir absagen, weil wir nur eine Anmeldung vorliegen hatten.

Was kann besser gemacht werden?Langkau: Die einfachste Lösung wäre natürlich mehr Geld. Das besitzt die Stadt aber nicht. Die Jugend muss sich endlich bereit erklären, auch mal in den Ferien etwas für den Sport zu tun. Wir versuchen zudem, die geplante Hallennutzungsgebühr zumindest für die Zeiten der Jugendlichen zu verhindern.

Was sind die Ziele der Sportjugend in diesem Jahr?Langkau: Wir planen im Sommer eine Großveranstaltung bei einem Verein unter dem Motto "Lünen bewegt sich". Da soll alles vorzufinden sein, was mit Bewegung zu tun hat. Der Inliner-Tag soll dann stattfinden und eine Radveranstaltung. Dazu kommt die Rückbegegnung mit unserer Partnerstadt Salford und der Activity-Day in Brambauer.

Lesen Sie jetzt