Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kegeln: Schwarzes Wochenende für die KG

CASTROP-RAUXEL Von wegen knallende Sektkorken - der Schuss ging für die KG Castrop-Rauxel am ersten Doppel-Spieltag der Saison nach hinten los. Jetzt stehen sie eigentlich schon als Absteiger fest.

von Von Mirco Kuhn

, 10.02.2008
Kegeln: Schwarzes Wochenende für die KG

Uli Eudenbach ist wieder dabei.

Nach einem 0:3 (4602:4834/24:54) gegen den TSV Salzgitter und einem hauchdünnen 2:1 (4700:4697/44:34)-Erfolg gegen den Tabellennachbarn KSV Eintracht Wolfsburg stehen die hiesigen Sportkegler quasi als erster Absteiger aus der 2. Bundesliga Nord fest.

So resümierte KG-Pressewart Joachim Müller dann auch: "Ein schwarzes Wochenende für uns." Und wollte hernach nichts beschönigen: "Das war wirklich desaströs. Wie haben einfach auf unseren eigenen Bahnen nicht das richtige Mittel gefunden." Im Gegensatz zu den beiden Gegnern, denen man deutlich anmerkte, ebenfalls auf Holzbahnen heimisch zu sein. Besonders der TSV Salzgitter nutzte seine letzte Titelchance und spielte die Gastgeber bei deren erster Heimniederlage der Saison in Grund und Boden.

232 Holz rückstand in einer einseitgen Partie

232 Holz Vorsprung erspielte sich der TSV in einer einseitigen Partie gegen eine deutlich verschnupfte (auch weil zum Großteil erkältete KG-Equipe), in der Dennis Purschke krankheitsbedingt verzichten musste.

29 Holz führten die Gäste nach den Startkeglern und knapp über 100 Holz vor dem Schlussblock, in dem Gästekegler Thomas Stach mit der Tagesbestleistung von 843 Holz alles klar machte. Auch die weiteren Tagesbestmarken gingen an die Gäste: Jörg Brandenburg erkegelte 815 Holz, Andreas Twardowski landete bei 802 Zählern, ehe Startspieler Uli Eudenbach mit genau 800 Holz die ersten Einzelwertungspunkte für die KG einfuhr.

Schadensbegrenzung mit den letzten Würfen

So war klar, dass tags darauf, nur ein klares 3:0 über den Mitabstiegskonkurrenten aus Wolfsburg die Chancen auf die Relegation wahren würden. Doch abermals gelang nur Uli Eudenbach mit 809 Holz der Sprung über diese Marke. Zu wenig gegen Wolfsburg, das am Schluss nur mit drei Holz das Nachsehen hatte und einen Zähler mit nach Niedersachsen nahm.

So blieb der KG allein eine Schadensbegrenzung mit den letzten Würfen, um nicht auch noch den Sieg aus den Händen zu geben. Denn im vorletzten Wurf mussten entweder Eudenbach oder Joachim Müller eine "Blanke" spielen. Nur Eudenbach gelang es - ein Spiegelbild des Saisonverlaufes.Letzter Tabellenrang mit drei Zählen Rückstand

In der Tabelle belegt die KG damit weiterhin den letzten Tabellenrang mit drei Zählern Rückstand auf die SKG Sontra, die beide Heimspiele klar mit 3:0 für sich entschied. Doch muss die KG bei im Vergleich schlechterer Einzelwertungsbilanz aus den beiden letzten Partien gegen Nordhorn und in Heringen wohl vier Punkte zum Erreichen der Relegation ergattern.

Ein Unterfangen, dass wohl auch den größten Optimisten an der Wartburgstraße utopisch erscheint.

Lesen Sie jetzt