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Empörung über Baum-Fällung

KIRCHHELLEN Mit der Fällung der Bäume am Kirchhellener Ring löste das Grünflächenamt der Stadt Bottrop gestern bei Vertretern der ÖDP, der Grünen und des BUND, Bottrop jede Menge Empörung aus.

25.02.2008
Empörung über Baum-Fällung

Die Fällung der Bäume am Kirchhellener Ring löste Empörung bei Grünen, ödp und BUND aus.

Das Fällen der Bäume stehe den Aussagen des Oberbürgermeisters Peter Noetzel entgegen, der in der Ratssitzung am 11.12.2007 verbindlich erklärt hatte, dass die Bäume erst im März 2008 gefällt würden. Bekanntlich hatte die Bezirksvertretung Kirchhellen mehrheitlich (CDU, SPD) über die Fällung der Bäume entschieden. Die Mitglieder der Bezirksvertretung Kirchhellen Frau Lange (Grüne) und Herr Urban (ÖDP) und Jürgen Schmidt (BUND) hatten sich für den Erhalt der gesunden Bäume eingesetzt.

"Rücksichtslos abgeholzt"

Die Eile mit der jetzt die Fällung der Bäume erfolgt, lasse, so Sigrid Lange (Grüne), Willi Urban (ödp) und Jürgen Schmidt (BUND) in einer Stellungnahme, vermuten, dass das Grünflächenamt der Begutachtung der Bäume durch einen staatlich anerkannten Baumsachverständigen zuvorkommen wollte. Dieses Gutachten, so die drei Vertreter, hätte mit Sicherheit ergeben, dass der Pflegezustand der Bäume mangelhaft war. Die genannten Parteien und die Bottroper "Baum- Grünschutz- Initiative" fänden die widersprüchlichen Aussagen der Bottroper Verwaltung skandalös: Einerseits setze sich die Verwaltung für den Wert der Bäume (Feinstaub, Klima, Sauerstoff) ein, andererseits werde "rücksichtslos abgeholzt".

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