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Neupflanzen ist günstiger als Pflegen

KIRCHHELLEN Die Fällung und Neuanpflanzung von Bäumen auf dem Kirchhellener Ring beschäftigt die Bezirksvertretung auch weiterhin.

von Von Berthold Fehmer

, 07.02.2008

Die Bezirksvertreter hatten am 22. Mai 2007 mehrheitlich die Fällung von 56 Bäumen auf dem Kirchhellener Ring zugestimmt. Doch die Fraktion Bündnis90/Die Grünen wollte sich mit dieser Entscheidung nicht abfinden und forderte mit einem Dringlichkeitsantrag im Dezember 2007 ein Eingreifen des Oberbürgermeisters. In einer Stellungnahme antwortet Noetzel auf den damit verbundenen Antrag.

Nicht aus „ästhetischen“ Gründen, wie von den Grünen behauptet, erfolge die Fällung. Sondern weil „stand- und bruchsicherheits-beeinträchtigende Schäden am Straßenbaumbestand“ festgestellt worden seien. Eine Sanierung wäre nur in einem geringen Teilbereich möglich; im Hinblick auf die Erhöhung der dadurch zu erzielenden Reststandzeit der Bäume aus gärtnerischer wie auch aus wirtschaftlicher Sicht jedoch nicht sinnvoll. Um es auf den Punkt zu bringen: Roden und Neupflanzen ist günstiger als Pflegen.

Nicht zumutbar

Ein Erhalt unter zumutbarem Aufwand gemäß § 6 Abs.1 der „Satzung zum Schutz des Baumbestandes der Stadt Bottrop“ vom 28.10.1987 sei somit nicht gegeben. Ob der Kirchhellener Ring durch Landes-Fördermittel aus dem „100-Alleen-Programm“ gefördert werden kann, steht noch nicht fest (der BUND bezweifelt dies).

Es entstünden bei den Maßnahmen keine zusätzlichen Kosten, da sämtliche Arbeiten von städtischen Mitarbeitern ausgeführt werden. Entsprechende Mittel für die Beschaffung der Bäume stünden auf dem Produkt-Sachkonto „Unterhaltung der Grundstücke und baulichen Anlagen“ generell zur Verfügung. Insgesamt koste die Maßnahme 26 802,24 Euro. Davon entfallen auf die Neuanpflanzung 19 138,40 Euro und auf die Rodung 7663,84 Euro.

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