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Pionierarbeit am Schultenkamp

KIRCHHELLEN Um den weiteren Ausbau der Siedlung Schultenkamp ging es am Donnerstagabend beim 54. Stammtisch der Kirchhellener CDU. Und dort tut sich wahrlich Außergewöhnliches.

von Von Marius Mai

, 15.02.2008

Ratsmitglied Werner Koller und Prof. Rudolf Bracke von der FH Bochum erläuterten die Bebauungspläne und die Planung der geothermischen Anlage. Im ersten Bauabschnitt entstehen am Schultenkamp 220 Wohneinheiten, in der Mehrzahl zweistöckige Einfamilien-Häuser. Außerdem bekommt die Dorfheide einen neuen Gehweg und Teile der Grünfläche werden zur Regenrückhaltung ausgebaut.

In der Siedlung am Schultenkamp wird ein nachwachsendes geothermisches Nahwärmenetz installiert. Die GEBIG erteilte den Auftrag zur Planung des Projekts bereits vor vier Jahren der Fachhochschule Bochum.

Wärmezentralen

Das Nahwärmenetz soll mit dem weiteren Ausbau der Siedlung mitwachsen und bereits fertiggestellte Häuser können an das Netz angeschlossen werden. Dazu werden fünf Wärmezentralen errichtet, die mit Hilfe neuartiger Sondensterne mit Erdwärme gespeist werden und über möglichst kurze Wege die Wärme in die angeschlossenen Häuser verteilen.

Betreiber des Netzes wird die Erdwärme Rhein-Ruhr GmbH. Dessen Vertreter Volker Haas betonte: „Kirchhellen leistet mit dem bisher größten Geothermieprojekt in Deutschland Pionierarbeit in der modernen Energiever- sorgung.“

Ortstermin

Die Bauphase am Tapenhof geht ebenfalls in die zweite Runde. Dort sind bereits 80 Wohneinheiten entstanden, 100 weitere werden folgen. „Wir werden die Verkehrsproblematik an der Einfahrt zum neuen Kaufpark-Gelände lösen“, so Christina Kleinheins vom Stadtplanungsamt. „Es gibt nächste Woche eine Ortsbesichtigung, um die katastrophalen Verhältnisse für Fußgänger und Anwohner zu beheben.“