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Unter Wasser wohnt es sich am besten

KIRCHHELLEN Lebensträume waren gestern das Thema eines Referats im Antonius-Krankenhaus von Pater Dr. Johannes Römelt und Pfarrerin Birgit Krenz-Kajnak.

von Von Yvonne Dziabel

, 28.02.2008
Unter Wasser wohnt es sich am besten

<p>Die Schülerinnen der fünften Klassen des Vestischen Gymnasiums sind stolz auf ihre Traumhäuser, die momentan im Antonius-Krankenhaus ausgestellt sind. Dziabel</p>

Passend dazu hatten die Kinder der fünften Klassen des Vestischen Gymnasiums im Kunstunterricht einige Bilder von ihrem Traumhaus gemalt. Die zehnjährige Maja Laarmann begeisterte sich für ein Haus direkt am Strand. "Da ist es so schön ruhig und still", erklärte sie. "Außerdem kann man dann jeden Abend in den Sonnenuntergang gucken." Nur so bunt, wie das Haus auf ihrem Bild, soll die Fassade ihrer Wohnung hinterher nicht sein.

Baumhaus und U-Boot

Auch ihre Mitschüler hatten sich einige Besonderheiten einfallen lassen. So konnte man beispielsweise Baumhäuser, ein Haus in der Sonne, ein Schloss und ganz extravagant ein Haus unter Wasser anschauen.

Dieses hatte ein wenig Ähnlichkeit mit einem U-Boot, aber durch die vielen Bullaugen gab es einen wundervollen Blick ins Wasser, wo sich verschiedene bunte Fische tummelten. Pater Johannes Römelt ging in seinem Vortrag auf die Inhalte der Bilder ein und stellte fest, dass es nicht der materielle Wert sei, der den Kindern wichtig ist, sondern die Umgebung und der Inhalt der Häuser. "Das Traumhaus, das ist ein Haus voller Leben. Und es schützt das Leben in diesem Raum", so Römelt. Angesichts der vielen verschiedenen Bilder der Kinder wünschte sich Römelt etwas ganz Spezielles: "Es wäre schön, würden wir Großen auch mal wieder ein Traumhaus malen, in aller Freiheit der Träume. Und vielleicht wären wir überrascht, wenn wir beim Betrachten unserer Traumhäuser merken, welche Lebensqualitäten uns wichtig sind." Unterbrochen wurden die beiden Vorträge immer wieder von musikalischen Vorträgen der Schüler des Vestischen Gymnasiums.

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