Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Klassenerhalt scheint zum Greifen nah

Handball-Landesliga: HSG-«Zweite» geht mit einem Sechs-Tore-Polster ins Rückspiel

13.05.2007

Der Klassenerhalt für die «Zweite» der HSG Schwerte-Westhofen scheint zum Greifen nah. Mit einem 29:23 (13:12)-Erfolg im Relegations-Hinspiel hat sich die Mannschaft von Holger Kampshoff gegen den SV Eintracht Dolberg eine gute Ausgangsposition fürs Rückspiel verschafft. «Damit haben wir ein gutes Ergebnis erreicht, aber es ist kein Ruhepolster», wertete Holger Kampshoff nach der Partie das Ergebnis. Die knapp hundert Zuschauer in der Gänsewinkel-Sporthalle sahen ein Spiel auf schwachem Niveau. Beide Teams ließen etliche Chancen aus und präsentierten sich übernervös. Großen Anteil daran hatte auch das unsichere Schiedsrichtergespann aus Hagen. Dolberg legte die Verunsicherung zuerst ab und erarbeitete sich eine 4:2-Führung. Aber die HSG hatte mit Niclas Kohl den besten Akteur des Spieles in ihren Reihen. Der Mittelmann hielt seine Farben mit neun Toren während der gesamten Spielzeit im Rennen und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Gastgeber zur Pause knapp vorne lagen. Im zweiten Spielabschnitt schien die HSG die Partie mehr und mehr in den Griff zu bekommen. Mit Tempospiel, eingeleitet zumeist durch den starken Sascha Paul, konnte sich die Kampshoff-Sieben auf 17:14 absetzen. Aber die Chancenauswertung war einfach zu schwach, um eine Vorentscheidung herbeiführen zu können. Im Gegenteil, beim 17:19 schien die Partie zu kippen. Doch Dolberg verlor nun völlig den Faden, weil der gewohnt kompromisslose «Oldie» Detlef Schulte in der Deckung ganze Arbeit leistete. Die Gäste verlegten sich mehr und mehr aufs «Meckern» und kassierten dafür eine Zeitstrafe nach der anderen. Die Schwerter nutzten dies konsequent aus und fuhren einen letztlich doch noch ziemlich deutlichen Sieg ein. Lars Blömer

Lesen Sie jetzt