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Korfball: Adler patzt in Selm - nur noch ein Punkt Vorsprung

CASTROP-RAUXEL Am Ende wollten auch die Korfballer des alten und neuen Meisters KV Adler Rauxel mit ihrer Meinung nicht mehr hinter dem Berg halten. „Die Luft sei raus gewesen“, hätten seine Spieler geklagt, berichtete Trainer Dieter Fernow nach der 10:11-Niederlage am letzten Regionalliga-Spieltag beim Selmer KV (4.).

von Von Carsten Loos

, 24.02.2008

Selmer KV - Adler Rauxel 11:10 (4:7) - Nach dem vorzeitigen Gewinn des ersten Titels in der Regionalliga hatte Adler-Coach Fernow als Ziel ausgerufen, jetzt auch noch die beiden letzten Spiele gewinnen zu wollen. Daraus wurde nichts. Nach der Niederlage gegen den Verfolger KC Grün-Weiß patzten die „Adler“ nun auch beim Selmer KV. Ohne drei wichtige Spielerinnen (Wischniewski, Grabosch und Holtkotte) angetreten, schmolz der einst komfortable Vorsprung an der Tabellenspitze auf einen Punkt zusammen.

Zehn Sekunden vor dem Spielende kassierten die Europastädter den entscheidenden Korb, nachdem sie zehn Minuten zuvor durch einen Strafwurf von Martin Schwarze erst zum 9:9-Ausgleich gekommen waren. Denn nach einer souveränen ersten Halbzeit verloren die Fernow-Schützlinge nach der Pause ihren Spielfluss. Die Folge: Sie leisteten sich viele Abspielfehler und trafen 20 Minuten lang überhaupt nicht ins des Gegners Korb.

HKC Albatros - KC Grün-Weiß 11:12 (8:9) - Die Spieler des KC Grün-Weiß konnten es am Ende der ersten Regionalliga-Saison wohl kaum selbst fassen. Nach einer Saison mit Tiefen und Höhen, einem Trainerwechsel im November (Harold Kuklinski für Thorsten Cramer) und einer scheinbar ungewissen Zukunft beendeten sie die Spielzeit 2007/08 auf dem zweiten Platz - mit nur einem Punkt Rückstand auf den KV Adler Rauxel.

Möglich machte das der finale Sieg gegen die Albatrosse. Bis zum 8:7 lag der HKC zwar ständig vorn, wie der diesmal verletzt verhinderte Mitspieler Christian Michels sagte, nach dem 8:8-Ausgleich übernahm allerdings der KC Grün-Weiß die Regie - und setzte sich gleich nach der Pause auf 12:8 ab.

Dann aber trafen die Kuklinski-Schützlinge plötzlich 20 Minuten nicht mehr, warfen vor „fast 200 Fans“ (Kuklinski eine nach der anderen Fahrkarte. Doch die Henrichenburger konnten ihren 12:12-Ausgleich nicht zu einem eigenen Vorteil ummünzen. Dennoch betonte Michels: „Das war unser bestes Spiel seit Jahren.“

Und das HKC-Spiel soll in der nächsten Saison noch besser werden: Wie Michels andeutete, könnten zur neuen Spielzeit vier holländische Spieler aus dem Club von Andre Heppner und Sabrina Hölken, DOS WK Enschede, in Henrichenburg anheuern.

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