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Krach beim SV Südkirchen: Hardy Wagner tritt zurück

SÜDKIRCHEN Zwei Wochen vor Saisonstart geht es beim SV Südkirchen hoch her. Hardy Wagner, Trainer der letztjährigen Aufstiegsmannschaft, ist am Dienstag von seinem Amt zurückgetreten. "Es hat keinen Sinn mehr gemacht", so Wagner im Gespräch mit unserer Zeitung. Alles zum Rücktritt des Trainers lesen Sie hier.

von Von Malte Woesmann

, 15.02.2008

Hauptgrund für seinen Entschluss waren die Personalprobleme. Meist waren nur sechs oder sieben Spieler bei den Trainings. "Ich möchte aber auch Erfolg im Training haben. Das war so nicht möglich", so Wagner weiter. Ein vernünftiges Arbeiten sei so nicht machbar gewesen.

Er verstehe zwar viele seiner Spieler, die aufgrund ihres Studiums oder Beruf nicht alle Trainingseinheiten mitmachen konnten, an der Entscheidung änderte dies jedoch nichts. "Für die Jungs tut es mir leid. "Wir hatten ja ein gutes Verhältnis" "Wir hatten ja ein gutes Verhältnis", betont Wagner, dass er nicht im Streit gegangen ist. Auch die Tabellensituation, die SVS-Reserve ist Schlusslicht in der A-Liga, gab nicht den Ausschlag. "Ich habe immer gesagt, wir steigen gemeinsam auf und wenn es sein muss auch wieder ab", so Wagner dazu.

Als Trainer wird nun Christian"Kelle" Nölken fungieren. Er soll als Spielertrainer helfen, den Abstieg doch noch zu verhindern. "Wir werden aber die Köpfe zusammen stecken und schauen, wie wir helfen können", betonte der sportliche Leiter der Südkirchener, Christoph Haub. Die Situation im Abstiegskampf, so Haub, würde durch Wagners Entschluss natürlich nicht einfacher werden.Positive Meldungen vom ersten Anzug

Positivere Meldungen kommen dagegen von der ersten Mannschaft. Fünf Spieler haben dort bereits ihre Zusage für die kommende Saison gegeben. Patrick Osmolski, Sebastian Sanecki, Thorsten Mäteling, Dominik Kozlik und Jens Kalender werden auch nächstes Jahr das SVS-Trikot überziehen. "Selbst bei einem Abstieg würden sie bleiben", betonte Haub, dass die Zusage sowohl für die Bezirksliga, als auch für die Kreisliga A gilt. Mit den anderen Spielern sei man in Gesprächen. Mitte März soll der Kader dann stehen.