Land will kostenfreie Corona-Tests für Urlauber aus NRW-Hotspots

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In NRW soll es zukünftig kostenfreie Corona-Tests für Reisende innerhalb Deutschlands aus nordrhein-westfälischen Risikogebieten geben.

Düsseldorf

10.10.2020, 12:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
In NRW soll es zukünftig kostenfreie Corona-Tests für Reisende innerhalb Deutschlands aus nordrhein-westfälischen Risikogebieten geben.

Mitunter müssen Urlauber für die Einreise oder Beherbergung negative Corona-Tests vorweisen. © picture alliance/dpa

Das Land Nordrhein-Westfalen will in den Herbstferien kostenlose Testmöglichkeiten für Deutschland-Reisende aus nordrhein-westfälischen Risikogebieten ermöglichen. Das Gesundheitsministerium habe am Freitag einen entsprechenden Erlass an die Kommunen versendet, teilte ein Sprecher des Ministeriums am Samstag mit. Wer aus einer Region komme, in der der Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche erreicht oder überschritten sei und für eine innerdeutsche Reise einen negativen Test brauche, solle sich kostenfrei testen lassen können. Die Laborkosten werden aus dem Gesundheitsfonds des Bundes übernommen, das Land trägt die Abstrichkosten der Ärzte, hieß es weiter. Die „Westfalenpost“ hatte zuvor berichtet.

Negativer Corona-Test

Mehrere Bundesländer haben für Reisende aus den Hotspots Beschränkungen beschlossen. So dürfen in den meisten Ländern Urlauber aus Gebieten mit Neuinfektionszahlen über der kritischen Grenze von 50 pro 100 000 pro Woche nur dann beherbergt werden, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen können. Nordrhein-Westfalen startet an diesem Wochenende in die zweiwöchigen Herbstferien.

Als Risikogebiet eingestuft waren am Samstagmorgen in Nordrhein-Westfalen sieben Städte und Kreise – darunter die Millionenstadt Köln. Ein Sprecher der Stadt ging am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur davon aus, dass die bereits bestehenden Testzentren einen zusätzlichen Andrang auffangen könnten. Insbesondere am Flughafen und am Bahnhof seien die Kapazitäten zuletzt nicht ausgeschöpft worden.

dpa

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