Lebenswert: Drei leckere Sommersalate

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Die Grillsaison hat begonnen. Aber nur Fleisch? Nee, dazu gehört ein guter Salat. Wer aber auf seine Linie achtet, der isst oft nur Salat. Diese drei Salate machen auch solo eine gute Figur.

25.06.2020, 17:01 Uhr / Lesedauer: 4 min

Ob bei Familienfesten oder bei einem Treffen mit Freunden - oft sind das Anlässe genug, um den Grill rauszuholen. Doch bei den meisten von uns kommt eben nicht nur Fleisch auf den Tisch. Zwischen den Bratwürstchen, Steaks, Bauchfleisch, Grillkäse, Champions in Alufolie und den vielen anderen Leckereien, die man so auf den Grill werfen kann, steht meistens auch ein Salat.

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Lebenswert: Drei leckere Sommersalate

Klar, oft kommt der deftig daher und viele wählen den klassischen Nudel- oder Kartoffelsalat. Aber im Sommer möchte man vielleicht doch gerne etwas leichteres auf den Tisch bringen - und etwas gesünder als die Klassiker sind diese leckeren Sommersalate bestimmt auch.

Der italienisch angehauchte Nudelsalat

Nudelsalat mögen wir doch alle gern, aber sind wir ehrlich, der liegt oft auch ganz schön schwer im Magen. Und so richtig sommerlich schmeckt er meistens auch nicht. Aber, wenn man hingegen ein paar Kleinigkeiten austauscht im Rezept, dann bekommt er gleich eine ganz andere Note, eben typisch italienisch und satt wird man trotzdem.

Für den italienisch angehauchten Nudelsalat brauchen Sie:

  • eine halbe Gurke
  • eine Packung Mozzarella-Kugeln
  • rund 150 Gramm Nudeln (ich nehme dafür Farfalle)
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
  • Balsamico-Essig (Menge nach Geschmack)
  • ungefähr drei gehäufte Teelöffel Pesto Verde
  • Cherrytomaten oder getrocknete Tomaten (nach Belieben)
  • ein halbes Glas Oliven

Die Menge reicht für vier Personen. So wird‘s gemacht:

Als erstes koche ich die Nudeln, so dass sie noch etwas Biss haben und nicht zu latschig sind. Bei meinen Farfalle sind das ungefähr elf Minuten Kochzeit, dann sollten sie al dente sein. Jetzt müssen sie etwas abkühlen. Während dessen wasche und schäle ich die halbe Gurke. Dann viertele ich die Gurke und schneide die Viertel in (Achtung Augenmaß) gut 5 Millimeter dicke Scheiben.

Ich schneide die Mozzarella-Kugeln in der Mitte durch und halbiere sie so. Auf die Art bleibt hinterher an der jetzt etwas rauen Seite das Dressing besser kleben. Ich gebe die Oliven hinzu und Würze nach Gefühl mit Salz und Pfeffer. Jetzt einmal alles gründlich durchmischen. In eine Tasse gebe ich das Pesto Verde. Auch hier ist wieder Geschmacksache wie viel man wovon nimmt. Ich liebe Balsamico-Essig, daher gieße ich gutgemeinte zwei Esslöffel zu dem Pesto. Jetzt durchmische ich es ordentlich. Das Pesto ist ölig genug, daher braucht man nicht noch Olivenöl hinzuzugeben. Zu guter Letzt wasche ich die Cherrytomaten.

Ein Nudelsalat mit einem Hauch von Italien.

Ein Nudelsalat mit einem Hauch von Italien. © Laura Schulz-Gahmen

Zum Anrichten gebe ich den Salat gerne auf separate Teller. Wenn der durchmischte Salat auf dem Teller Platz gefunden hat, gebe ich mit einem Löffel etwas von dem Dressing darüber, in der Mitte lasse etwas Platz. Hier lege ich nun dekorativ die Cherrytomaten ab.

Schon haben wir einen italienisch angehauchten Nudelsalat, der auch ganz ohne Grillfleisch auskommt. Und wer jetzt Hunger bekommen hat, der muss nicht bis zum nächsten Grillfest warten. Denn seien wir mal ehrlich, manchmal wollen wir unser Essen auch einfach nicht teilen. Wem es auch ab und zu so geht, der isst einfach am nächsten Tag weiter. Denn dieser Salat eignet sich auch hervorragend für die Lunchbox im Büro.

Nussig-erdbeeriger Salat mit Ziegenkäse

Zum Sommer gehören für die meisten Menschen auch Früchte. Und was hat im Sommer Saison und gehört zu den beliebtesten Beeren überhaupt? Richtig, die Erdbeere. In diesem Salat spielen die süßen Früchtchen mit den nussigen Aromen des Kürbiskernöls und der Avocado. Sie denken das passt nicht zusammen? Das hab ich auch erst gedacht. Kommt dann aber noch der Ziegenkäse mit dazu, kitzelt diese Kombination auch dem letzten Zweifler ein Lächeln ins Gesicht.

Für zwei gefüllte Salatteller braucht man:

  • eine kleine Avocado

  • eine halbe Schale Erdbeeren

  • ein Schälchen Feldsalat

  • ungefähr 100 Gramm weicher Ziegenkäsen (den man gut zerbröseln kann)

  • Salatkörnermischung (Menge je nach Geschmack)

  • vier Teelöffel Kürbiskernöl

  • vier Teelöffel Himbeeressig

So wird‘s gemacht:

Ich wasche den Feldsalat und trockne ihn mit einem Tuch ab. Danach wasche ich die Erdbeeren und schneide sie in Scheiben. Die Avocado wird von außen einmal mit dem Messer umrundet und dann auseinander gezogen, sodass sich die Hälften voneinander trennen lassen und man den Kern herausnehmen kann. Mit einem Esslöffel gehe ich von innen an der Haut der Avocado entlang und löse so die gesamte Hälfte aus der Schale. Die Hälfte schneide ich dann ebenfalls ich Scheiben. Den trockenen Feldsalat gebe ich als Bett auf den Salatteller, in einigem Anstand platziere ich nun immer 5 Scheiben Erdbeeren am Rand. Das mache ich viermal. In der Mitte des Tellers fächere ich die Avocado auf. Nun „brösele“ ich den weichen Ziegenkäse in die Zwischenräume der Erdbeeren am Rand.

Erdbeeren und Ziegenkäse? Ja! Eine ungewöhnliche Kombination, aber auch echt lecker.

Erdbeeren und Ziegenkäse? Ja! Eine ungewöhnliche Kombination, aber auch echt lecker. © Laura Schulz-Gahmen

Dann mische ich noch das Kürbiskernöl und den Himbeeressig und gebe es am Rand über den Salat. Auf die Avocado in der Mitte streue ich ein wenig von der Salatkörnermischung - und fertig! Dieser Salat schmeckt frisch zubereitet am besten.

Wassermelonen-Feta-Salat

Salat mal ganz anders und das total ohne viel Aufwand: Wassermelone und Fetakäse klingt komisch? Ja, dass Sie das denken, kann ich verstehen. Ich hab mich auch erst nicht dran getraut, aber im Sommer gibt es absolut nichts besseres, als in eine frische Wassermelone zu beißen, oder? Die Melone wird mit etwas Feta zu einem total erfrischendem Salat, der blitzschnell geht und im Moment total angesagt ist.

Für den Wassermelonen-Feta-Salat brauchen wir:

  • 1/2 Wassermelone

  • 100 Gramm Fetakäse

  • 2 Teelöffel Honig

  • 2 Teelöffel Zitronensaft

  • Minze nach Geschmack

  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Die Menge reicht für zwei Personen. Und so wird’s gemacht:
Als erstes entferne ich das Fruchtfleisch von der Schale der halben Melone. Dann entferne ich die Kerne (falls es keine kernlose Wassermelone im Supermarkt gab). Ich schneide sie in mundgerechte Stückchen und lasse sich in einem Sieb über der Spüle noch etwas abtropfen.

Wassermelone und Fetakäse zusammen mit Minze ergeben den Trend-Salat schlechthin.

Wassermelone und Fetakäse zusammen mit Minze ergeben den Trend-Salat schlechthin. © Laura Schulz-Gahmen

Dann schneide ich den Fetakäse in etwa halb so große Stückchen wie die Wassermelone und vermenge die beiden Zutaten mit einander. Dann gebe ich zwei Teelöffel Zitronensaft und zwei Teelöffel Honig hinzu und schmecke alles mit Salz und Pfeffer ab. Zum Schluss gebe ich noch eine Hand voll Minzblätter hinzu. Fertig! Freizeittipps in NRW: Hier geht‘s zu allen Folgen unserer Serie

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