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"Das ist Wahnsinn!" Wie der Vater so der Sohn

01.02.2008

"Das ist Wahnsinn!" Wie der Vater  so der Sohn

<p>Auch die Bandmitglieder rockten ab. </p>

Legden Umrahmt und später - nach dem zweistündigen Konzert - umringt von jecken Fans präsentierte Achim Petry mit seiner Band ein tolles Konzert im Audimaxx des Dorfes Münsterland.

Anlass war nicht nur Altweiberfassnacht, sondern feiern wollten die zumeist weiblichen Gäste auch die guten alten Schlager von Achims Vater, Wolfgang Petry, der sicherlich vom Rentnersofa aus schmunzelnd und wohlwollend die noch junge Karriere seines Sohnes begrüßt.

Man brauchte kein Wolfgang-Petry-Kenner sein, um zu hören, wann Achim die väterlichen Songs sang. Denn dann sang das Publikum immer lauthals mit: ob "Das ist Wahnsinn" oder "Sieben Tage, sieben Nächte". Manchmal mischten sie auch neue Texte rein, was den jungen Sänger, der seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten ist, verblüffte.

Die neuen Songs von Achim Petry kannte kaum jemand. Erst wenn er einen davon anstimmte - stets mit einer peppigen Portion Rock -, verstummte zwangsläufig das Mitsingen. Dafür belohnte ihn anschließend wohlwollender Beifall.

"Nur schöne Momente"

Achim Petrys eigene Songs passen allerdings genau in die musikalische Spur, die sein Vater legte. Auch bei ihm geht es um erfüllte und enttäuschte Liebe. Seit einer Woche ist Achim Petry mit der Band und diesem Programm on Tour. "Ich erlebe nur schöne Momente", bedankte er sich auch beim Legdener Publikum.

Wer hat schon so viele Häschen, Teufel, Krankenschwestern, Punks, Clowns und vieles mehr um sich scharen können, wenn nicht der smarte Achim Petry und seine nicht weniger charmanten Bandkollegen, die alle wie er aus dem Ruhrgebiet stammen. "Denn das ist meine Region", gestand er unter Beifall. "Und das ist unsere Musik", entgegneten die kostümierten Fans mit viel Applaus. emk

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