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Etat-Paket ist geschnürrt

Legden Diskussionen gab es keine bei der Beratung des Haushaltsentwurfs am Mittwochabend. Doch auch wenn sich der Haupt- und Finanzausschuss für den Etat 2008 ausgesprochen hat. Einhellig fiel die Entscheidung nicht aus.

28.02.2008

Während sich die Mitglieder der CDU-Fraktion für das "Gesamtpaket" aussprachen - und durchsetzten, enthielten sich SPD und UWG der Stimme - ohne Gründe zu nennen. Abschließend werden die Ratsmitglieder nun in der Sitzung am Montag über den Etat beschließen.

Einige Änderungen hatten sich gegenüber dem ersten Entwurf ergeben, die Kämmerer Hans-Dieter Höltker den Ausschussmitgliedern vorstellte. Höhere Ausgaben sind im Bildungs-, Sozial- und Baubereich vorgesehen. So sind unter anderem die Mittel für den Förderverein der Offenen Ganztagsschule für Sach- und Personalkosten um 17 500 Euro und die Jugendarbeit der Vereine um 7300 Euro aufgestockt worden. Auch ein Betriebskostenzuschuss für das Pfarrheim St. Brigida in Höhe von 3200 Euro ist nun vorgesehen. 15 000 Euro sollen der Nachbarschaft Leiverskamp zur Errichtung eines Kinderspielplatzes zur Verfügung stehen und 3500 Euro für den Bau von Wartehäuschen an Bushaltestellen aufgewendet werden. Die Gegenfinanzierung erfolge teilweise durch die Rückzahlung von überzahlten Solidarbeiträgen des Landes NRW an die Gemeinde in Höhe von 26 000 Euro, so Höltker. Um knapp 33 000 Euro muss die Allgemeine Rücklage angezapft werden.

Erfreulich sei nach wie vor, dass im "Sparstrumpf" der Gemeinde noch 230 000 Euro verbleiben. "Damit sind wir noch weit über dem Mindestbestand von 160 000 Euro", konstatierte Höltker. kh

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