Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Fragen Sie 'mal die Kinder!

Informationsabend zum Grundschulverbund offenbart reichlich Diskussionsbedarf

31.05.2007

Nachdem Bürgermeister Friedhelm Kleweken, Schulrat Michael Maaßen und Rektorin Irmgard Geukes ihr Zahlenmaterial und die Organisationsmodelle einer Verbundschule auch den Legdener Eltern vorgestellt hatten, ging eine zwischendurch angestoßene Diskussion erst richtig los. Denn schon nach den Erläuterungen Maaßens brannte einem Vater die Frage unter den Nägeln, warum die Entscheidungsträger nicht auf einen Standort reduzieren könnten, um Steuergelder zu sparen - zumal sich die Vorteile potenzieren würden. Und selbst Maaßen gab unumwunden zu, dass «vor allem die Margaretenschule» von einer Fusion profitieren würde. «Die Brigidenschule ist ein funktionierendes System. An ihr bräuchte sich heute nichts zu ändern», so der Schulrat, der dafür zustimmendes Raunen erntete. Er hielt aber entgegen, dass auch die Brigidenschule «längerfristig etwas davon» hätte. Etwa den Erhalt der Schulgröße, die Flexibilisierung im Einsatz der Lehrkräfte und ihre Sicherung sowie ein Plus an individueller Förderung. Mit dem Verweis auf die neue Gesetzeslage, die demografische Entwicklung und die Vorschrift der Minimalgröße sei die Gemeinde Legden als Schulträger aber «gezwungen zu handeln», so Maaßen übereinstimmend mit Bürgermeister Kleweken. «Wenn wir zusammen wachsen, werden wir auch zusammenwachsen», so der Abschluss-Slogan der Präsentation, den ein Erziehungsberechtigter räumlich interpretierte: «Wieso nicht ein Standort und alle Nachteile wären weg?» Beifall spendete dabei die Mehrheit der Eltern, die dann die räumliche Nutzung der Marien-Hauptschule als Alternative in die Diskussion einbrachten. Kleweken verwies auf den Schulpavillon neben der Bridigenschule, der bereits als Provisorium gedacht war. «Wir brauchen die beiden Standorte», betonte er. Und der Vorhaltung einer Mutter, dass die «Entscheidung schon getroffen» sei, entgegnete er: «Wir befinden uns erst am Anfang des Entschei- dungsprozesses.» tke

Lesen Sie jetzt