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Hand in Hand zur Industrie

Legden/Ahaus Heiraten wollen Legden und Ahaus am heutigen Valentinstag zwar nicht. Sie gehen aber am Abend eine Verbindung ein, die gleichwohl weit in die Zukunft reicht und in guten wie in schlechten Tagen halten soll: den Bund zum interkommunalen "Industriepark A 31 Legden-Ahaus".

13.02.2008

Ja gesagt haben der Legdener Rat und der Ahauser Haupt- und Finanzausschuss bereits im Vorfeld - wenn auch nicht einstimmig (in Ahaus haben sich UWG und Grüne enthalten, in Legden die SPD dagegen gestimmt). In der heutigen gemeinsamen Ratssitzung, die mit einer Informations- und Diskussionsveranstaltung für alle Interessenten einher geht, sollen die Kommunalpolitiker die Unterschriften unter die Satzung des Zweckverbandes setzen.

Der Zweckverband "erschließt das Verbandsgebiet, erwirbt und veräußert Grundstücke, siedelt Betriebe an, errichtet und unterhält die dafür erforderlichen Einrichtungen", wie es in der Satzung heißt. "Er übernimmt im Grunde alle hoheitlichen Aufgaben", erklären der Ahauser Bürgermeister Felix Büter und sein Legdener Amtskollege Friedhelm Kleweken während eines Besuchs der Äcker zwischen A 31 und B 474 - dem künftigen Industriepark.

"Mit den Eigentümern"

Nicht nur wetterbedingt lassen sich die Umrisse des Gebietes noch nicht genau ausmachen. Im Nebel der Ungewissheit liegen sie auch wegen der beharrlichen Weigerung von drei Grundstückseigentümern, zu verkaufen. "Da werden noch viele Gespräche zu führen sein", meint Büter. Denn das ist für ihn klar: "Wir wollen nicht gegen die Grundstückseigentümer agieren." Mit dem Verband werde der Verhandlungspartner geschaffen für konkrete Grundstücksverhandlungen.

Auch wenn sich die Partner heute versprechen, fortan "auf Augenhöhe und geprägt durch gegenseitiges Vertrauen" zu agieren. Die eigenständige Gewerbeansiedlungspolitik auf allen anderen Gewerbeflächen - und damit auch die individuelle Preisstruktur - bleibt davon unangetastet. sy-

Die Infoveranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Hermannshöhe

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