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Himmel und Hölle lachend genießen

Legden "Zwischen Himmel und Hölle", wo der "Plumpssack" herumgeht und Gummibänder Twist tanzen, ist die Welt noch in Ordnung. Nicht, dass früher alles besser gewesen wäre: "Aber die Kinderspiele unserer Großeltern waren fantasievoller, günstiger und gesünder als heute."

22.02.2008

Der das sagt, muss es wissen: Ralf Wesseler ist Ergotherapeut und weiß daher nur zu gut um den Bewegungsmangel der heutigen Kids und dessen Folgen. Daher lud er jetzt ein, in einem Kursus des katholischen Bildungswerks die verschütteten Erinnerungen an die Kinderspiele von einst zu bergen.

Die alten Spiele bereiten nicht nur Freude, sondern fordern und fördern die Kinder in jeglicher Hinsicht, wie Wesseler deutlich machte. Dabei handele es sich um Spiele mit wenigen Hilfsmitteln, auch die Regeln seien meistens selbst erfunden oder geändert worden. "Doch in unserer heutigen bewegungsfeindlichen Gesellschaft haben sie keinen Platz." Kinder könnten nicht mehr unbeobachtet draußen spielen, fahren immer mehr zu Angeboten anstatt zu gehen und würden durch eine Mehrzahl an technischen Geräten in ihrem Umfeld beeinflusst. Wesseler forderte ein Umdenken: Durch das Spielen mit dem JoJo werde die Feinmotorik gefördert. Fantasie und Kreativität seien beim Kaufladen- oder Rollenspiel gefragt. Lauf- und Fangspiele wie Schattenfangen oder Kettenfangen förderten die Sozialkompetenz. kro

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