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Partner aus Melrose wollten wissen: "What is a buett?"

11.02.2008

Partner aus Melrose wollten wissen: "What is a buett?"

<p>Frank Rossmöller leistete Aufklärungsarbeit. Kroschner</p>

Legden "What is buett?" Eine Woche nach dem Höhe- und Schlusspunkt der Karnevalssession beschäftigt das närrische Treiben insbesondere in Legden immer noch - zumindest die Menschen im fernen Melrose, der US-amerikanischen Partnerstadt der Gemeinde. Der Melrose Beacon, eine Lokalzeitung, die jeden Samstag in der Kleinstadt in Minnesota und ihren umliegenden Gemeinden erscheint, hatte es sich zur Aufgabe gestellt, ihren Lesern die fünfte Jahreszeit in der "sister city" zu erklären.

Dabei ist es nicht so, dass Karneval in den USA gänzlich unbekannt sei. Am "Mardi Gras" - der Begriff kommt aus dem Französischen und bedeutet wörtlich fetter Dienstag - finden vor allem im Süden, etwa in New Orleans, Louisiana und Alabama, Umzüge statt - aber eben nicht in Melrose.

Sprachliche Grenzen

Das mag sich vielleicht ändern, nachdem Frank Ross möller, der Präsident des Legdener Kolping-Karneval-Elferrats, in der jüngsten Beacon-Ausgabe über die Vorzüge der fröhlichen Feiern insbesondere zwischen Altweiber und Veilchendienstag ("violet tuesday") geschwärmt hat.

Dabei stieß die Übersetzerin, Monika Kraker, eine gebürtige Deutsche, fast an ihre Grenzen. Eine passende Übersetzung für "Schunkeln" gibt es schlichtweg nicht. Und auch der Begriff "Bütt" lässt sich nicht mit einem Wort übertragen - da bedarf es gleich mehrerer Sätze. Auch Frank Rossmöller holt in dem Interview etwas weiter aus: "Es handelt sich um eine Mischung aus Witze erzählen und dem in Erinnerung rufen von ortsbekannten Ereignissen in lustiger Form, wobei man weder die Themen noch sich selbst ganz ernst nehmen darf. Das Wichtigste dabei ist: Die Leute im Saal sollen lachen."

Zumindest geschmunzelt haben werden auch die Leser aus Melrose - und vielleicht denkt der eine oder andere seitdem darüber nach, den nächsten Büttabend selbst mitzufeiern in der neuen Partnerstadt. sy-

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