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Schüler schrieben «Briefe an Rika»

Verfolgung jüdischer Mitbürger recherchiert

17.05.2007

Legden/Ahaus Wie Detektive auf Spurensuche machten sich Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Realschule Ahaus. Der historische Fall: die Deportation und Ermordung von Mitgliedern der jüdischen Familien Seligmann und Rosenbaum aus Legden im Dritten Reich. Alte Bücher wurden durchgesehen, Zeitzeugen befragt - die freiwillige Arbeitsgruppe, bestehend aus Legdener Jugendlichen, die die Anne-Frank-Realschule in Ahaus besuchen, machte sich auf den Weg in die Vergangenheit (Münsterland Zeitung berichtete). Das Ergebnis: «Briefe an Rika» - so lautet der Titel der zusammengestellten Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler. Gemeinsam mit ihrem Geschichtslehrer Hermann Löhring (Foto) trugen sie die historisch wichtigen Gegebenheiten der beiden jüdischen Familien zusammen. Die Informationen sind in Form von fiktiven Briefen an Rika Seligmann zusammengestellt. Diese sollen am kommenden Dienstag, 22. Mai, der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ab 19 Uhr werden die Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klasse, gemeinsam mit ihrem Geschichtslehrer, im Saal des Haus Weßling aus den «Briefen an Rika» vorlesen und die Umstände der Geschehnisse während der NS-Zeit erläutern. Hierzu sind alle Interessierten eingeladen. kro «Briefe an Rika»: Öffentliche Lesung aus der Zusammenstellung aktueller Recherche-Ergebnisse über das Schicksal der jüdischen Mitbürger: Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr im Haus Weßling. Der Eintritt ist kostenlos.

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