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Standort Asbeck gerettet

Asbeck "Ich bin inzwischen sicher, dass wir es geschafft haben und die Grundschule Asbeck als Teilstandort -" Noch bevor Bürgermeister Friedhelm Kleweken den Satz zu Ende bringen kann, brandet Applaus auf. Fast 200 Kinder und Erwachsene jubeln: Die von der Schließung bedrohte Margaretenschule ist gerettet.

27.02.2008

Standort Asbeck gerettet

<p>Asbecker Kinder überreichen Bürgermeister Friedhelm Kleweken die Unterschriftenliste. </p>

Landtagsabgeordneter Bernhard Tenhumberg, ein erklärter Fan kleiner Schulen auf dem Lande, hat die gute Nachricht aus Düsseldorf mitgebracht - ein Schreiben des Schulministeriums: "Vor dem Hintergrund landesweit zurückgehender Schülerzahlen hat der Gesetzgeber eine Regelung geschaffen, die es den Schulträgern als Alternative zur Schließung von Grundschulen ermöglicht, eine kleine Grundschule mit einer anderen Grundschule zusammenzufassen", heißt es dort auszugsweise. Damit erlaubt das Ministerium das Lieblingsmodell der Gemeinde Legden, das bislang auf Grund der strengeren Bestimmungen des neuen Schulgesetzes aber nicht mehr statthaft schien: die Bildung einer Verbundschule Legden mit Teilstandort Asbeck. Der entscheidende Satz in dem Brief des Ministeriums: "Dabei sagt das Gesetz unmittelbar zur Mindestgröße des Teilstandorts nichts aus." Denn an der geringen Klassengröße - insbesondere 2009 und 2010, wenn nur elf Kinder bzw. 16 eingeschult werden - drohte dieses Modell bislang zu scheitern. Allerdings: "Der Erhalt der Schule wird auch mit Kompromissen verbunden sein", so der Bürgermeister. Einer könnte sein, dem Jahrgangs übergreifenden Unterricht zuzustimmen, um ausreichend große Klassen zu gewährleisten.

608 Unterschriften

Dass die gute Nachricht aus Düsseldorf pünktlich zum Protesttag in Asbeck eintraf - die Elterninitiative hatte 608 Unterschriften gesammelt, Schüler hatten zusätzlich Listen geführt - "ist reiner Zufall", so Tenhumberg. Ein guter Zufall, wie die großen und kleinen Asbecker gestern auf dem Schulhof meinen. sy-

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