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Transrapid für Dorf

Legden "Legden Helau!" - Um Karneval zu feiern, dafür braucht man nicht am Rhein zu sein. Legden bewies am vergangenen Wochenende, dass auch durch Dinkel und Mühlenbach närrisches Wasser fließt.

03.02.2008

Der große Kolping-Karnevalsabend lockte das närrische Volk in die Gaststätte Ostermann. 20.11 Uhr das mitreißende Programm für das bunt kostümierte Karnevalsvolk konnte beginnen: Den Auftakt machten zwölf Mädchen zu echt kölscher Musik. Die "Kleine Tanzgarde" unter Leitung von Anja Franke und Petra Schulze-Ising brachte Schwung in den Saal. Als erster traditioneller Büttredner im "münsterländisches Kreiseldorf" - wie erster Kolpingvorsitzender Bernhard Schlätker das Dahliendorf betitelte - kündigte sich Stefan Fleige an. Mit seinem "wandelnden Veranstaltungskalender" brachte er das närrische Volk auf den neuesten Stand.

Cowgirl gesucht

Dass Legden beim Wettbewerb "Unser Dorf soll Döner werden" gewinnen könnte, schloss er nicht aus. Auch die Transrapidverbindung vom Legdener Bahnhof zum Dorf Münsterland hielt er in nächster Zeit für möglich. "Cowboy, let me be your Cowgirl, too!" - sie sorgten für Stimmung im Zelt, kein Wunder, denn die acht Mädchen der "Großen Tanzgarde" in ihren flotten Röcken strapazierten zwar nicht die Lachmuskeln, ließen aber das Narrenvolk begeistert singen und tanzen. Eine gelungene Premiere schaffte Klaus Böckmann, der sich als Büttredner "aus dem Leben eines jungen Vaters" versuchte. Nicht nur er konnte sich durch seinen Erstauftritt beim Kolping-Karneval feiern lassen, eine spontane Büttrede des neuen Pfarrer Christian Dieker ließ das Narrenvolk staunen: Durch die Erzählungen über sein alltägliches Leben erntete er wahre Lachsalven. So auch "Theodor Schablotki" alias Norbert Rösing mit seinem Hund Brutos, der gerade vom neuen Legdener Mandala alias Kreisverkehr kam.

Letzter Tanz

Mit Charme und Schwung wurde das Narrenvolk von den Stühlen gerissen - mit einer neuen Choreographie zu Salsaklängen ließen die SuS-Tanzmäuse unter Leitung von Greta Jurke ihre Hüften schwingen. "Kalli und Ede" strapazierten mit ihrem Geschichten über die "Huntewiese für das Sozialverhalten der Hunte" und dem Asbecker "Hanuta-Syndrom" die Lachmuskeln der Legdener. Traditionell beendete der Elferrat des Kolpings die Prunksitzung mit einem Showhighlight: "Ich hatte immer den letzten Tanz, und den werde ich auch heute haben!" - gekonnt wurde der Finaltanz des Films "Dirty Dancing" nachgeahmt, in den Tanzrollen Stefan Beckhaus und Klaus-Peter Franke. kro

Den Preis für das beste Kostüm erhielten elegante Damen im "kleinen Schwarzen". Mit ihren "herausgeputzten" Männern beeindruckten sie das Narrenvolk. Der Elferratspräsident begrüßte Markus Schmeddes und Stefan Averkamp als neue Mitglieder im Narrenvorstand. Thomas Franke hatte nach 20 Jahren seinen Austritt bekannt gegeben.