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Brusenkamp: CDU will Kosten für kleinere Halle sehen

IM NORDEN Die Siedlergemeinschaft Brusenkamp sieht den Bau einer Sporthalle am Schulzentrum Altlünen zwar als "sinnvoll und notwendig" an, befürchtet aber, dass eine größere Dimensionierung des Vorhabens zu einem "Sportzentrum Nord" die Wohnqualität in Mitleidenschaft ziehen könnte.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 13.02.2008
Brusenkamp: CDU will Kosten für kleinere Halle sehen

Umstritten: Der Bau einer Dreifachturnhalle am Schulzentrum Altlünen stößt auf Wiederstand.

Von uns auf diese Bedenken angesprochen, meinte der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Thomas Gössing, u.a.: "Natürlich muss die Sportstätten-Planung in Kontext gebracht werden zur verkehrlichen Situation und der Wohnbebauung; prinzipiell muss ich sagen, dass ein Zugewinn an Quantität und Qualität bei den Sportstätten für mich immer eine Herzensangelegenheit war und bleiben wird."

Die CDU-Fraktion hat gestern mitgeteilt, dass sie den Bau einer Dreifachturnhalle unterstütze, möchte aber vor der Abschlussberatung im April noch Vergleichszahlen für eine Zweifachhalle vorgelegt bekommen.

Änderungsantrag im Ausschuss

Für den heute tagenden Ausschuss für Bildung und Sport, der die Sporthalle auf der Tagesordnung hat, legt die CDU einen Änderungsantrag vor: "Ergänzend zum Vorbehaltsbeschluss sind dem Ausschuss für Bildung und Sport bis zur nächsten Sitzung am 28. April alle Erkenntnisse offen zu legen, die für eine Finanzierbarkeit des Vorhabens erforderlich sind."

Die SPD hingegen will den Beschlussvorschlag der Verwaltung für eine Dreifachturnhalle folgen, wie sie gestern noch einmal bekräftigte.

Sportplatz am Gymnasium

Die Brusenkamp-Siedler, so ihr Vorsitzender, Hans-Peter Bludau, seien irritiert, davon gehört zu haben, dass auch der Sportplatz des Gymnasiums ausgebaut werden solle. Die Zufahrt zum Sportzentrum erwarten die Siedler von der Bergkampstraße aus.

Thomas Gössing hält es für nötig, die große Gemeinwohlfläche im Radius Hallenbad und Schulzentrum sportstättenmäßig neu zu definieren, was vor allem im Hinblick auf die erwartete Hallenbad-Schließung wichtig sei.

Bedürfnisse der Wohnbebauung

"Dass man in diesem Zusammenhang auch die Bedürfnisse der Wohnbebauung berücksichtigen muss, liegt doch auf der Hand und dem stellen wir uns", versicherte Gössing.

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