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Doppelpass bei der City-Entwicklung

LÜNEN Die Stadt hat zwei Quartiers-Architekten beauftragt, die bei der Verschönerung und Entwicklung der City mitwirken sollen. Der Auftrag hat ein Volumen von rund 50 000 Euro, wovon 80 Prozent aus dem Programm "Stadtumbau West" finanziert werden.

von Von Peter Fiedler

, 06.02.2008

Die Stadt will mit den Immobilienbesitzern in den Einkaufsstraßen der Fußgängerzone Doppelpass in Sachen City-Entwicklung spielen - damit am Ende alle gewinnen.

Die Architekten Hartmut Welters und Christian Hassinger aus Dortmund sind dazu als externe Berater unter Vertrag genommen worden. Sie sollen Stärken und Schwächen der Innenstadt-Immobilien analysieren, das Gespräch mit den Besitzern suchen und ihnen konkrete Vorschläge machen, wie Werterhalt und Vermietbarkeit der Gebäude langfristig gesichert werden können.

Beratung für Immobilienbesitzer

Stadtentwicklungsplanerin Astrid Linn ist überzeugt, dass es bei vielen Immobilienbesitzern noch Wissensdefizite gibt, etwa was Förderprogramme betrifft. Hier wollen die beiden Quartiers-Architekten Welters und Hassinger ansetzen. Die Erstberatung wird für interessierte Immobilienbesitzer kostenlos angeboten.

"Bei vielen Eigentümern herrscht angesichts der Bevölkerungsentwicklung Verunsicherung", weiß Welters. Sie machten sich Sorgen um die Vermietungschancen in der Zukunft. "Dabei ist es zu kurz gesprungen wenn man sich nur um die Nutzung des Erdgeschosses und die Werbung kümmert", rät der Architekt. Es gelte, das ganze Haus, vor allem auch die Obergeschosse, in den Fokus zu rücken. Dabei wollen Welters und Hassinger helfen. Damit in der Summe vieler Einzelmaßnahmen die gesamte City attraktiver wird.

Das Dortmunder Architekten-Büro hat ein Ausschreibungsverfahren der Stadt gewonnen. Der Auftrag hat ein Volumen von ca. 50 000 Euro, wovon 80 Prozent aus dem Programm "Stadtumbau West" finanziert werden.

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