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Eigentümer muss Mängel beseitigen - weiter 18 Personen in Notunterkunft

Wohnhaus-Räumung in Brambauer

Das geräumte Haus an der Diesterwegstraße bleibt unbewohnbar. Die Stadt hat dem Besitzer eine Mängelliste zukommen lassen - so lange die nicht behoben ist, kann kein Bewohner zurückkehren.

Brambauer

, 15.03.2019 / Lesedauer: 2 min
Eigentümer muss Mängel beseitigen - weiter 18 Personen in Notunterkunft

Das Haus an der Diesterwegstraße 33 wurde von der Stadt geräumt. © Storks

Am 28. Februar hatte die Stadt das Wohngebäude an der Diesterwegstraße 33 mit Unterstützung von Polizei und Feuerwehr geräumt. „Gravierende Brandschutzmängel“, wie es hieß, hätten das Ordnungsamt zum Eingreifen gezwungen.

Die Mängel bestehen nach wie vor, wie Stadtsprecher Benedikt Spangardt auf Anfrage erklärt: „Die Nutzungsuntersagung gegenüber dem Eigentümer des Gebäudes besteht weiter.“

Heißt: Die 28 dort gemeldeten Personen können nicht in ihre Wohnungen zurück. Wie lange sie noch in Ausweichquartieren leben müssen, ist unklar: „Dem Eigentümer sind die Mängel, die er beheben müsste, um das Haus wieder bewohnbar zu machen, mitgeteilt worden“, so Spangardt. „Es gibt allerdings keine Frist, binnen derer er diese Mängel abstellen muss.“

Keine gesetzliche Frist für die Not-Unterbringung

Am Tag der Evakuierung waren 15 Personen in eine Notunterkunft der Stadt gebracht worden. „Am Tag darauf waren noch neun Personen dazugekommen, die lediglich für eine Nacht bei Bekannten hatten bleiben können“, teilt der Stadtsprecher mit. „Vor einigen Tagen ist eine Familie ausgezogen, die eine andere Unterkunft gefunden hat.“

Demnach leben aktuell 18 Personen weiter in der Unterkunft in einer ehemaligen Schule. Eine gesetzliche Pflicht, wie lange die Stadt die evakuierten Menschen unterbringen muss, besteht laut Benedikt Spangardt nicht: „Wir sind momentan in der Einzelfallbetrachtung und schauen, wie es für die einzelnen Personen weitergehen kann.“

Die Stadt strebt an, dem Hauseigentümer die Kosten für die Unterbringung in Rechnung zu stellen. Auch der Evakuierungseinsatz vom 28. Februar muss von ihm bezahlt werden.

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