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Freude überZukunft für WestLB

LÜNEN Dass die Zukunft der angeschlagenen Westdeutschen Landesbank (WestLB) nunmehr gesichert scheint, sorgt beim Vorstand der Sparkasse Lünen für Erleichterung: „Ich freue mich, dass eine große Geschäftsbank in NRW Zukunft hat“, kommentierte Vorstandsvorsitzender Ulrich Fischer die Einigung der WestLB-Eigentümer.

von Von Peter Fiedler

, 08.02.2008
Freude überZukunft für WestLB

Sparkassen-Chef Ulrich Fischer freut sich über die Einigung der WestLB-Eigentümer.

Eine Insolvenz bzw. Abwicklung der Bank hätte außerhalb seiner Vorstellungskraft gelegen, so der Lüner Sparkassenchef. Angesichts des geplanten Abbaus von 1500 Stellen bei der WestLB müsse man allerdings „tief durchatmen.“Auch die Sparkasse Lünen, die über den Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverband an der WestLB beteiligt ist, wird ihren finanziellen Beitrag zur Sanierung leisten müssen.

„Ich kann noch nicht beurteilen, was für uns bleibt“, erklärte Fischer, der die Nachrichten über die Einigung in Düsseldorf gerade frisch auf dem Tisch hatte.Finanzielle Verpflichtungen, die sich aus den bereits zuvor getroffenen Vereinbarungen ergeben, hat die Sparkasse bereits im Jahresabschluss 2007 berücksichtigt.

„Kein herausragendes Jahr“

Unter dem Strich steht ein Jahresüberschuss von 1,8 Mio. Euro, fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor. „Kein herausragendes Jahr“, so das Urteil des Vorstandes. „Wir sind froh, dass wir noch Wachstum haben ausweisen können“, hob Ulrich Fischer hervor.Vorstandsmitglied Bernhard Schreiter betonte: „Unsere Verpflichtungen in Sachen WestLB werden keinen Einfluss auf die geschäftlichen Beziehungen zu unseren Kunden haben.“Vorstandsvorsitzender Ulrich Fischer formulierte als seinen wichtigsten Wunsch für 2008, „dass es weiterhin rechtlich selbständige Sparkassen in kommunaler Trägerschaft mit höchstmöglicher Selbständigkeit gibt.“

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