Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Gewappnet für den Krötenschutz

CAPPENBERG So langsam dringen die vorfrühlingshaften Temperaturen auch in die Erdbereiche, in die sich die Kröten für die Überwinterung zurückgezogen haben, und signalisieren ihnen: fertig machen zur Wanderung.

von Von Günther Goldstein

, 12.02.2008
Gewappnet für den Krötenschutz

Schon sehr früh in diesem Jahr müssen wegen der anhaltenden milden Witterung an den bekannten Stellen wie hier am Wildpark Cappenberg die Krötenschutzzäune aufgebaut werden.

Noch sind nicht alle Rahmenbedingungen für ihr Erwachen komplett. Die Nächte werden zu kalt und es müsste regnen bei gut zehn Grad, dann geht es los. Da diese Witterungsbedingungen jederzeit eintreffen können, wollen die Organisationen, die sich dem Krötenschutz verschrieben haben, gewappnet sein.

Grüne Zäune für den Schutz

So wurde in Cappenberg in den vergangenen Wochen an den bekannten Stellen schon ein großer Teil der grünen Zäune aufgestellt. Für den Bereich im Dreischfeld und im Kreuzungsbereich Cappenberger Straße und Brauereiknapp macht die Waldschule die Arbeiten.

Auf dem ersten Stück der Hirschwiese vom Schloss aus sind die Mannen des Sauerländischen Gebirgsvereines um Peter Thiene federführend. In der Waldschule ist das Aufstellen der Zäune traditionell eine Arbeit der FÖJler, also der Mitarbeiter, die in dieser Einrichtung ihr freiwilliges ökologisches Jahr absolvieren.

Zwei Stellen für FÖJler

Diese beiden Stellen in Cappenberg bietet die Stadt Selm auch wieder für das kommende Jahr an, Beginn der Maßnahme ist der erste August 2008. Ausgeschlossen sind leider alle Zivildienstpflichtige. Ansonsten können sich junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren bewerben, die einen Abschluss der Sekundarstufe I oder der Hauptschule haben. Es ist auch ohne einen Schulabschluss möglich.

Das Ziel dieser Maßnahme ist es, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben etwas zum Natur- und Umweltschutz beizutragen und ihnen möglicherweise Orientierungshilfen auf Berufsfelder im ökologischen Bereich zu geben.

Verantwortlicher Umgang mit der Natur

Ferner soll ihr freiwilliges Engagement geweckt werden und sie sollen sich für einen verantwortlichen Umgang mit der Natur sensibilisieren. Für die Zeitdauer von 12 Monaten wird den beiden gesuchten Teilnehmern ein monatliches Taschengeld gezahlt, es gibt eine Verpflegungs- und Fahrtkostenpauschale und es wird für den Sozialversicherungsschutz gesorgt.

Wer sich für dieses abwechslungsreiche Betätigungsfeld bei der Waldschule Cappenberg interessiert, der sollte sich bis zum 5. Mai an die Personalabteilung der Stadt Selm, Adenauerplatz 2 wenden, oder bei Herrn Mondry. Tel. 02592-69276 um Auskunft bitten.

Lesen Sie jetzt