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Initiativkreis sammelt Ideen

LÜNEN-SÜD An Themen mangelt es dem Initiativkreis Altenarbeit südliches Lünen nicht. Die Ideensammlung in der jüngsten Sitzung im Haus der Diakonischen Dienste (DDL) offenbarte reges Interesse auch an Fragen, die weit über den Kreis der Senioreneinrichtungen und Pflegedienste hinausgehen. Auch einen Senioren-Ratgeber stellte Annette Goebel in Aussicht.

01.02.2008
Initiativkreis sammelt Ideen

Annette Goebel

So wollen sich die Teilnehmer mit dem neuen Heimgesetz beschäftigen, mit der Reform der Pflegeversicherungen und den Pflegestützpunkten. Darüber hinaus wird Evelyn Thies den zweiten Teil ihres Vortrags über das "Begleitete Wohnen bei DDL" halten. Hans-Werner Geburek und Anne Kappelhoff von der Verbraucherzentrale werden über Wohnformen im Alter berichten.

Bedürfnisse von Migranten berücksichtigen

Nachdem das zweijährige Pilotprojekt "Entwicklung interkultureller Handlungskompetenzen von Kranken- und Altenpflegepersonal" (2004-2006) unter Federführung des Multikulturellen Forums Lünen noch wenig Bedarf offenbarte, was die praktische Umsetzung betrifft, so herrschte im Initiativkreis die Meinung vor, in Sachen Alterung und deren Folgen dürfe man die Bedürfnisse von Migranten in Zukunft nicht außer Acht lassen - sowohl bezogen auf die Wohn- wie auch die Pflegesituation. Insbesondere für zu pflegende Mitbürger mit Migrationshintergrund müsse die Versorgungssituation geplant werden.Gefragt ist die Einschätzung des Initiativkreises mit Blick auf die zukünftige Entwicklung in Gahmen.

Dort arbeitet die Verwaltung mit Partnern an dem Antrag für das Projekt "Soziale Stadt" mit dem Ziel eines Quartiersmanagements. Die Frage an die mit Altenarbeit befassten Einrichtungen und Akteure lautet: Gibt es Bedarf in dem etwa 4000 Einwohner starken Ortsteil für eine quartiersnahe Service-Wohnanlage?

Fragebogen für Antrag "Soziale Stadt"

Rund 800 Bürger in Gahmen sind derzeit 60 Jahre und älter. Für weitere Details wird der Initiativkreis Harald Sehr sowie Carola Deppe von der Verwaltung einladen, die einen Fragebogen für die Bearbeitung des Antrags "Soziale Stadt" erstellt haben. Nicht ohne Sorge blickt der Initiativkreis auch auf die Nahversorgungssituation im Stadtteil. Wenn die Reform der Pflegeversicherung im Laufe des Jahres Gesetz geworden ist, soll auch der neue "Senioren-Wegweiser" in einer Auflage von 4000 Exemplaren erscheinen, stellte Annette Goebel in Aussicht.

Sprechzeit hat die Koordinierungsstelle Altenarbeit der Stadt in der Person von Annette Goebel und Claudia Grygiel jeden 1. Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr.

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