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Kibiz: Personalplanung kommt nicht voran

BRAMBAUER Für die Umsetzung des Kinderbildungsgesetzes (Kibiz) fordern DRK-Geschäftsführer Gerd Knüpp und SPD-Landtagsabgeordneter Rainer Schmeltzer dringend eine vernünftige Übergangsregelung.

von Von Dieter Hirsch

, 08.02.2008

"Wir sind bis heute nicht in der Lage, für die Zeit ab dem 1. August eine klare Personalplanung zu machen. Wir können nicht sagen, ob wir zu viele oder zu wenige Fachkräfte in unseren Einrichtungen haben", so Gerd Knüpp. Das Kibiz soll ab dem 1. August greifen. Ein Kernpunkt sind unterschiedliche Betreuungsangebote, aus den die Eltern auswählen können.

Am 28. Februar endet die Anmeldefrist. Über die Stadt gehen die Zahlen dann ans Land. Das wiederum schickt ab dem 10. April die Förderbescheide an die Einrichtungen. "Erst dann wissen wir endgültig, wie sich Angebotsstruktur und die finanzielle Situation in den einzelnen Einrichtungen darstellt", so Knüpp.

"Die Eltern wissen nicht, welche Personen Kinder betreuen"

Mit ihren insgesamt acht Einrichtungen und rund 60 Mitarbeitern habe das DRK Möglichkeiten zu manövrieren. Knüpp ist sicher, dass nicht alle Kindergärten im Stadtgebiet alle Angebote abdecken können. Birgit Poschmann, Leiterin des DRK-Kindergartens an der Rudolfstraße kritisiert: "Die Eltern wissen nicht, welche Personen Kinder betreuen".

Knüpp und Poschmann warten auch dringend auf die vom Land angekündigte Personalverordnung, die zum Beispiel die Freistellung der Leiterin, Verantwortlichkeiten und Gruppenzuständigkeiten regelt. "Ich hoffe, dass der bürokratische Aufwand im Rahmen bleibt", so Knüpp. "Schließlich haben die Erzieherinnen in erster Linie einen pädagogischen Auftrag", ergänzt Schmeltzer. "Parlamentarisch wird nichts mehr kommen." Jetzt sei das Ministerium gefordert.

 

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