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Kitas zu, Müll bleibt auf der Straße

LÜNEN Wer seine Kinder in einer städtischen Tageseinrichtung betreuen lässt, muss sich am Freitag (22.2.) um eine Alternative kümmern. Denn die Beschäftigten der Tageseinrichtungen sind von der Gewerkschaft ver.di zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Den ganzen Tag lang wird laut ver.di auch bei den Wirtschaftsbetrieben Lünen (WBL) gestreikt. Das heißt: Müll wird wohl an diesem Tag nicht abgeholt.

von Von Peter Fiedler

, 21.02.2008
Kitas zu, Müll bleibt auf der Straße

Auch die Müllabfuhr der Wirtschaftsbetriebe Lünen (WBL) ist vom Streik betroffen.

Zu einem Warnstreik von Arbeitsbeginn bis 10 Uhr vormittags ruft die Gewerkschaft Beschäftigte der Stadtverwaltung, der Stadtwerke, des Stadtbetriebes Abwasserbeseitigung (SAL) und der Sparkasse auf. Insgesamt rechnet ver.di damit, dass rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes in Lünen in den Warnstreik treten, „um gegen das unzureichende Angebot der Arbeitgeber zu protestieren.“

Auch öffentlicher Nahverkehr betroffen

Gestreikt werden soll am Freitag auch im Öffentlichen Nahverkehr, und zwar bei den Dortmunder Stadtwerken. Der Verkehr ruht voraussichtlich mit Betriebsbeginn in der Nacht zum Freitag (2.30 Uhr morgens) und endet mit Betriebsbeginn in der Nacht zum Samstag (ca. 3 Uhr morgens). Lüner, die Busse und Bahnen der Dortmunder Stadtwerke nutzen, können das also am gesamten Freitag (22.2.) nicht tun. Die Stadtwerke machen darauf aufmerksam, dass auch die Nachtexpress-Linien betroffen sind.

ver.di will Druck ausüben

Mit den Warnstreiks will ver.di Druck auf die kommunalen Arbeitgeber ausüben. Die Gewerkschaft hebt hervor, dass die Kommunen bundesweit einen Haushaltsüberschuss in Höhe von 6,5 Milliarden Euro erzielt hätten, Spielräume also vorhanden seien. Seit 2004 habe es keine Tariferhöhung im öffentlichen Dienst gegeben.

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