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Land in Sicht - LünTec will ausbauen

BRAMBAUER Der Blick aus dem Fenster fängt Wald, Natur und Idylle ein. Er zeigt aber auch Zukunfts-Potenziale für das Technologiezentrum auf. „Die dreieinhalb Hektar, die wir hier haben, müssen wir als Aufforderung zum stetigen Wachstum begreifen“, sagt Michael Sponholz.

von Von Karl-Heinz Knepper

, 05.02.2008

Die Kampfansage des Geschäftsführers des Wirtschaftsförderungszentrums Lünen (WZL) GmbH, gilt möglichem Stillstands-Beharren, das sich der Köpfe bemächtigen und das Handeln bestimmen könnte, jetzt, wo es dem Technologiezentrum so gut geht. Mit einer Auslastung von über 95 Prozent in Technologie- und benachbartem Gründerzentrum bewegt sich die High-Tech-Schmiede nämlich im grünen Bereich der erfüllten Erwartungen. Die von Optimismus getränkte Prognose des Geschäftsführers gründet auf seriösen Fakten und Zahlen.

Erstmals konnte das LünTec in den vergangenen zwei Jahren schwarze Zahlen schreiben. Jetzt wird Anlauf genommen zu noch Größerem. Bevor allerdings der 3. Bauabschnitt neben dem Ufo gebaut und, wie geplant, Ende dieses Jahres, fertiggestellt werden kann (wir berichteten), müssen mögliche Altlasten des Krieges aufgespürt bzw. beseitigt werden. Michael Sponholz: „Der Kampfmittelräumdienst hat die Fläche für den 3. LünTec-Block schon einmal nach Bomben abgesucht, ist aber nicht fündig geworden.“

Bombensucher suchen das Gelände ab

Um auf Nummer Sicher zu gehen, wird der Räumdienst in den nächsten Tagen das Areal ein zweites Mal unter die Lupe nehmen, wobei der Boden vorher um 1,50 Meter ausgeschachtet wird, ehe die Bombensucher auf der tiefer gelegenen Ebene ein zweites Mal aktiv werden. Michael Sponholz  sieht selbst im Falle eines Bombenfundes das Gesamtkonzept nicht wackeln: „Sollte der Kampfmittelräumdienst fündig werden, hoffen wir auf zügige Klärung, damit unser Zeitplan nicht durcheinander kommt.“

Ende April, Anfang Mai soll Richtfest am 3. Abschnitt sein. Die Fristensetzung für die Fertigstellung des 3. Abschnitts sitzt Sponholz im Genick. Die Gewährung der Landesmittel, ca eine Million Euro, war an die Bedingung geknüpft, dass die Maßnahme bis 30. November 2008 abgeschlossen ist. Architekt des 3. LünTec-Abschnitts ist das renommierte Bochumer Büro Schürmann & Spannel.

Höchstmaß an Qualität

„Die Wahl ist auf diese Architekten gefallen, weil sie ein Höchstmaß an Qualität versprechen und in ihren Händen alles zentral zusammenläuft, was die Maßnahme betrifft“, so Sponholz. Was allerdings nicht bis Ende 2008 über die Bühne gebracht sein wir, ist der Einbau eines neuen Aufzugs im Ufo. Kein Problem, dämpft Sponholz jede Aufregung, das habe keinen Einfluss auf die Fristenbindung der Fördermittel durch das Land.

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