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Mit Kunst zum kippenlosen Leben

LÜNEN Seit Beginn des Jahres haben Kippen im Rathaus nichts mehr zu suchen. Totales Rauchverbot gilt in dem öffentlichen Gebäude. Aber was machen die Menschen, die trotzdem noch Rauchen? Sie solten erst recht ins Lüner Rathaus kommen.

von Von Dieter Hirsch

, 09.02.2008

Denn gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse hat Thomas Karnath, Beauftragter für betriebliche Gesundheitsförderung, die Ausstellung "Kunst WIRKT" ins Rathaus geholt. Hier dreht sich alles ums Rauchen, Sucht und Entwöhnung.

Austellung soll Impulse geben

"Es ist kein Kunste, mit dem Rauchen aufzuhören", heißt es da an einer Stelle. "Das Rauchen nur zu verbieten, ist zu wenig", so Karnath, der den rauchenden Mitarbeiter des Hauses mit dieser Ausstellung einen Impuls geben möchte. "Für Mitarbeiter, die mit dem Rauchen aufhören möchten, werden wir dann einen entsprechenden Kurses anbieten", so Karnath.

"Vor zehn Jahren haben noch deutlich mehr Mitarbeiter hier im Haus geraucht", erinnert sich Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick. Wer sich nun einen Glimmstängel anzünden will, muss dafür in die Raucherecke außerhalb des Rathauses. Das ist sehr aufwändig und bringt den einen oder anderen dazu, zumindest weniger zu qualmen.

Richtiger Weg

Für Markus Suhr von der Techniker Krankenkasse ist die Stadt Lünen mit ihren Kursangeboten auf dem richtigen Weg. "Wir werden noch Messgerät aufstellen, das den C0-Gehalt in der Atemluft des Rauchers anzeigt", kündigt Suhr an. Kohlenmonoxid findet sich im Tabakrauch und lässt sich in der Atemluft nachweisen. Das CO gelangt durch das Einatmen in den Blutkreislauf, wo es den Sauerstoff verdrängt. Das Herz pumpt häufiger und kräftiger (Bluthochdruck).

 

 

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