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Museum zeigt alte Kommunionbilder und Konfirmationssprüche

LÜNEN Besondere Schätze aus reichhaltigem Fundus präsentiert derzeit das Museum der Stadt Lünen. Es sind alte Kommunionbilder und Konfirmationssprüche

von VON Magdalene Quiring-Lategahn

, 20.02.2008

Die kleinen Werke werden ergänzt von Erinnerungsblättern zur Silber- und Goldhochzeit, einem Taufandenken und weiteren Exponaten mit religiösen Themen. Seinerzeit nutzten die Christen sie als Wandschmuck, um bei täglicher Betrachtung den Glauben wach zu halten, heute ist das Museum ihr Aufbewahrungsort.

Im Beisein von Bürgermeister und Kulturdezernent Hans Wilhelm Stodollick sowie Werner Althoff, Leiter des Kulturbüros, eröffnete Dr. Wingolf Lehnemann gestern die Ausstellung von 50 Exponaten. Stolz ist er darauf, dass alle Blätter aus eigenen Beständen stammen und von Bürgern dem Museum geschenkt worden sind. "Nichts wurde angekauft", sagt Dr. Lehnemann.

Konfessionelle Unterschiede

Auffällig ist ein konfessioneller Unterschied: Die Kommunionblätter wurden meist von spezialisierten Verlagen gedruckt, der Pfarrer trug Namen und Datum ein. Bei den Konfirmanden erhalten sie eigenes ausgesuchte Bibelverse, "die als Lebensmaxime gedacht waren. Die Älteren kannten sie auswendig", so Dr. Lehnemann. Gerahmt hingen die Verse in Küche, Wohnzimmer oder auch neben den Ehebetten. Ähnlich dem in der Museums-Wohnküche: "Richte deinen Blick nach oben, wenn des Lebens Stürmen toben."

Bis Ende April ist die Ausstellung im Museum der Stadt Lünen, Schwansbeller Weg 32, zu sehen. Geöffnet ist täglich außer montags von 14 bis 17 Uhr, samstags und sonntags ab von 13 bis 17 Uhr.

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